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Malta, das für und wider einer Urlaubsinsel! Wir entdecken eine Insel zwischen moderner Zukunft und alter Kultur.

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Die Inselrepublik Malta ist ein europäischer Zwergstaat zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste. Sie besteht aus drei bewohnten Inseln, Malta, Goso und Comino. Alle drei zusammen sind noch um ein Drittel kleiner als das ehemalige West-Berlin. Wir sind gegen 11,00 Uhr auf Malta gelandet und wurden auf schnellsten Weg ins Hotel Golden Sands gebracht. Das Hotel liegt an den einzigen schönen Sandstrand von Malta. Wir hatten einen schönen Blick aufs Meer und auf den schönen Strand von Golden Bay. Maltas Küche ist stark von der geographischen Nähe und dem kulturellen Einfluss Italiens sowie der britischen Kolonialzeit und dem britischen Tourismus geprägt. Die englische Küche hat hier fast ausnahmslos üble Spuren hinterlassen. Pommes frites - hier chips genannt – bilden zu fast jeden Gericht die Beilage. Hamburger und Hot Dogs dürfen da natürlich nicht fehlen. Wir haben auf Malta die herrlichen Bauten und Kirchen besichtigt. Natürlich sind wir auch zur Hauptstadt Valletta gefahren. Valletta hat 14 000 Einwohner und die Stadt ist fast wie eine Ritterburg gebaut. Durch das City Gate, ein umstrittener Neuentwurf aus den 60er Jahren, tritt man ins Innere der ehrwürdigen Ritterstadt ein. Bis hinunter zum Großmeisterpalast wird die Republic Street von einigen der besten Läden Vallettas gesäumt, an ihr liegen mehrere renommierte Philharmonische Gesellschaften der Stadt und ihre Clubhäuser, und einige schöne Straßencafé der Stadt. An der Republic Street liegen Vallettas bedeutendste Plätze, an ihr stehen der Großmeisterpalast, die St. Johns Kathedrale, und die Ordenskirche der Johanniter. Man konnte beobachten, wie der Bäcker vor einem alten Haus hielt, vom 4 Stock kam ein Korb herunter, da legte er das Brot hinein, das abgezählte Geld war im Korb und so konnte die alte Dame den Korb wieder hochziehen, so etwas gab es auch bei uns, in der Kaiserzeit. Wir haben hier in Malta vieles gesehen und erlebt, in einigen Kirchen durfte man mit Sommer -kleidung eintreten und in einigen wurde der Eintritt verweigert. Mit dem Helikopter sind wir über alle Inseln geflogen, und sehr tief übers Meer, sodass die Wellen aufspritzen und uns ganz anders wurde. Es war trotzdem ein außergewöhnliches Erlebnis, besonders dann, als wir dicht an den Felsen von Goso vorbei flogen. Die Fähre nach Goso braucht 45 Min. mit dem Helikopter ist es nur ein Augenblick. Die Geschichte von Malta ist groß, 1565 haben sich die Türken an Malta die Zähne ausgebissen, sie konnten die Ritterburg nicht bezwingen. Im zweiten Weltkrieg hat die deutsche Luftwaffe eine große Bombe auf eine Kirchen geschmissen, sie durchschlug das Kirchendach und explodierte nicht, die Kirche war voll besetzt, es war gerade Gottesdienst. Diese Bombe kann man heute noch in der Kirche besichtigen, sie liegt in einem extra Raum und ist natürlich entschärft. Das Schicksal, oder wer auch immer, wollte nicht dass, das bettende Volk ums Leben kommt. Man könnte meinen, Malta ist eine schöne Urlaubsinsel und man könnte immer wieder kommen. Nun, wir werden nicht wieder kommen, weil Vogelfang und Vogelmord auf den maltesischen Inseln ein Volkssport ist. Nachdem Malta Mitglied der EU wurde, hat die Regierung den Vogelfang verboten, sie machen trotzdem weiter, selbst die Polizei ist Mitglied der Vogelfänger. Es gibt auch maltesische Vogelschützer, die kämpfen gegen den Vogelmord, denn es werden jährlich viele tausende von Singvögel getötet. Hinzu kommen Fischadler, Pelikane, Kraniche, Störche und viele andere Vogelarten. Die raren Exemplare werden ausgestopft und als Trophäen in Wohnzimmern, Lokalen, Gaststätten und Hotels ausgestellt. Leider gibt es genug Urlauber, hauptsächlich Engländer, die sich für den Vogelschutz nicht interessieren. Jetzt beginnt wieder der Vogelzug und leider fliegen viele unserer Vögel über Malta und machen Rast, das bedeutet den Tod unserer Gefiederten. Die Vögel wollen nach Afrika und die Afrikaner wollen nach Europa. Deshalb haben die Malteser jetzt neue Gäste, doch damit tun sie sich sehr schwer. Sie versuchen die afrikanischen Flüchtlinge so schnell wie möglich nach Italien abzuschieben, doch das ist nicht so leicht. Das Dubliner Abkommen sagt eindeutig, sie müssen da bleiben, wo sie angekommen sind. Denn müssten die Flüchtlinge allerdings auch in Griechenland, Spanien, Italien und Portugal bleiben. Malta will Urlauber, keine Flüchtlinge, die kosten viel Geld und außerdem haben sie kein Platz. Die Flüchtlinge wollen auch nicht auf Malta bleiben, denn die Wüsteninsel besteht hauptsächlich aus Sand, Stein und Geröll, das haben sie ja in Nordafrika auch, deswegen möchten sie nach Mitteleuropa, wo große Wälder, Berge und Seen das Land gestalten. Die meisten möchten nach Deutschland, weil unser Sozial-Gesetz so gut ist und „Mutti“ sie gerne auf nimmt. Ich habe früher viele islamistische Länder bereist und weiß, wie gefährlich der Islam sein kann. Der bekannte Journalist und Autor Peter Scholl Latour hat immer vor den Islam gewarnt, leider hat niemand auf ihn gehört. Jetzt muss Europa in Angst und Schrecken leben, denn der Terror kann jeden Tag wieder zuschlagen.

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