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Meine kleine Wahl - Nachlese

Die Deutschen scheinen vergessen zu haben, welche Fehler Merkel gemacht hat Das, liebe CDU WählerInnen wählten sie nicht nur, sie verabsolutierten diese Politik auch für Vergangenheit und Zukunft. Zur Erinnerung - Eine Bilanz der Kanzlerschaft Merkel: - Griechenlandkrise und Rettungswahn - Geheimverhandlungen von TTIP, CETA und JEFTA - Politik der offenen Grenzen und illegalen Einwanderung, Verstoß gegen Grundgesetz - Ausufernde Kriminalität, Aufgabe der inneren Sicherheit - Plünderung der Sozialkassen durch EU-Gesetzgebung - Eurokrise und EZB-Politik - Vorantreiben von Privatisierungen (Autobahnen/Maut, Trinkwasser) - Genderpolitik - Türkei- und Islampolitik - Abbau von Meinungsfreiheit, Ausbau eines Überwachungsstaates - Schleichende Bargeldabschaffung - Ausgebliebene Reform des Sozial- und Steuersystems - Bildungssystem der Ungleichheit - Flüchtlings-/Migrations-Politik. In Verbindung hiermit, Verrat der eigenen Forderungen – siehe Wahlplakat von 1991. Statt Lösung der Probleme, massenhafte Verschlimmerung. - Fortgesetzte Beteiligung an illegalen, weil völkerrechtswidrigen und damit verbrecherischen, Kriegen. Krieg geht wieder von Deutschem Boden aus. - Wachsende Spaltung unserer Gesellschaft in Reich und Arm. - Verteilung von fleißig nach reich. In keinem Land Europas ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Eine neue Untersuchung zeigt: Allein das reichste Prozent besitzt ein Drittel des gesamten Privatvermögens. In Spanien oder Frankreich ist der Wohlstand gleichmäßiger verteil. Das Tolle bei alldem ist nicht Versagen, nein alle Beteiligten macht genau das, was sie wollten bzw. sollten! Ach, sie meinen,davon nichts gewußt zu haben? - oder gar meinen „das“ wird so schlimm schon nicht sein? „Mir geht es gut, der Rest ist mir scheißegal“. Dann fragen Sie doch mal die Menschen, die sich der steigenden Prekarisierung ihrer Lebensbedingungen ausgesetzt sehen. Reden Sie doch mal mit einer oder eine von den Millionen Beschäftigten, die sich von Ihren ArbeitsvergeberInnen erpressen lassen. Die erpressen mindestens eine Milliarde unbezahlte Überstunden pro Jahr. Diese Menschen gehören zu denen, die den Arbeitserpressern jährlich ungefähr 40 Milliarden Euro schenken. Erpresser muss man beschenken, jedenfalls in Merkel-Land. Glückwunsch liebe CDU-Wähler. Diese bescheißen sich selbst. Das ist blöd, finden Sie. Aber man kann ja doch nichts ändern, meinen Sie. Wir leben ja leider in der „Wir können ja doch nichts ändern“- Demokratie. Deshalb wählten Sie wieder die Merkel? Nun, ob Sie es bewußt taten oder nicht, darauf kommt es nicht an. Denn der Grund ist nicht ihr Nichtwissen, sondern ihr Desinteresse. So geht das Ursache – Wirkung – Prinzip. Einzige Entlastung für Sie ist die Tatsache, daß es im Grunde vollkommen egal ist, ob eine CDU, SPD oder FDP gewinnt. Solange Sie meinen, mit einer Wahl etwas entscheiden zu können, schlafen Sie ihren Tiefschlaf schön weiter. Wie sagte schon Horst Seehofer: "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden."

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6 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Winfried Montzka

Der letzte Absatz ist doch sehr von einer anderen Welt. - Wie soll denn etwas geändert oder verbessert werden, wenn nicht durch "Auswählen" von verschiedenen Möglichkeiten? Natürlich gibt es nirgendwo eine völlige Übereinstimmung von Meinungen und Ansichten. Sollen denn etwa wieder Fackeln in den Abendstunden angezündet werden und die passenden rechten Armbewegungen in Maishöhe befohlen werden? Sollen wieder "Feinde" erkannt und zusammengeschlagen werden, wie zu Zeiten der braunen Revolution? Natürlich geht es heute nur einem kleinen Teil der Völker gut - das kann es aber nur, weil es vielen Menschen schlecht geht. Und wer von Revolutionen und Unruhen am meisten provitiert, ist ja wohl auch klar. Ich meine schon, daß mit Wahlen etwas entschieden werden kann - wenn sich alle daran beteiligen und die Auswahl eben sehr genau und überlegt treffen. - Nicht zu wählen und nur reine Opposition bringt überhaupt nichts.

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Willi Riebesehl

Hallo Herr Montzka, dies ist die Wahrheit: [...] Solange Sie meinen, mit einer Wahl etwas entscheiden zu können, schlafen Sie ihren Tiefschlaf schön weiter. Wie sagte schon Horst Seehofer: "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." Ferner, für Sie auch nachvollziehbar, dieses [...] Verrat der eigenen Forderungen – siehe Wahlplakat von 1991. Statt Lösung der Probleme, massenhafte Verschlimmerung. 1991 40.000 und heute...? - vergleichen Sie mal..... Recht haben Sie beim Wählen gehen um eine "gültige" Stimme abzugeben. Da bin ich nicht nur "bei Ihnen", ich bin gar geneigt, einer Wahlpflicht zuzustimmen. Außer, es stünde nur eine Partei zur "Wahl".

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Winfried Montzka

Politik ist prinzipiell nur eine Variante von Interessenvertretung. Grundprinzip ist wohl doch von Ewigkeit zu Ewigkeit "wer die Macht hat, hat das Geld" - oder andersherum. Wenn die Dunkelbraunen oder sonstwer an die Hebel der Macht kommt, sind die großen Interessen eben etwas anders gelagert. Ob man mir dann sagen muß, wann und wo ich welche Fahne mit welchen symbolen grüßen muß, will ich doch lieber selbst entscheiden. Wenn die diversen Höckes pp. nur etwas vernünftiger und sachlicher auftreten würden, könnte man sie eventuell für voll nehmen. Aber so... nein danke. Ich bin ja auch für Lokalpatriotismus und Nationalbewußtsein, deswegen mußdem ist es schön, daß die offene Stimme immer noch offen ist. Lassen wir es nicht mit unterirdischen Kommentaren doch noch zu einem plötzlichen aber erwarteten Ende kommen.

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Willi Riebesehl

Wenn Sie, Herr Montzka, meinen Text vom 24.09.17 lesen, erkennen Sie leicht, warum es Höcke & Co. gibt. 1991 war rechts von der CDU für AfD, NPD oder wie auch immer, kein Platz sich zu etablieren oder gar bei Wahlen eine Rolle zu spielen. Heute ist die CDU soweit nach links gedriftet, daß, und das ist ganz natürlich, diese Lücke, wie geschehen gefüllt wird. Das dies nicht jedem gefällt, liegt auch ebenfalls, in der Natur der Sache. Ich denke, ganz gut erkennbar gemacht zu haben, daß die heutige CDU absolut nichts mehr mit der von 196961 zu tun hat. Dies scheinen einige ewig gestrige nicht raffen zu können. Von konservativ, im Sinne von conserware = bewahren ist in der CDU nichts mehr übrig.

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Winfried Montzka

Ich weigere mich, zu erkennen, daß die CDU des Herrn Adenauer eine bessere war als die von heutzutage. Ob sich diese Gruppierung nun christlich-demokratisch oder christlich-sozial oder die andere ursprüngliche Gruppe national-sozial nennt oder genannt hat, ist doch nur ein täuschendes Etikett. Wenn solche Knalltüten wie Bernd Höcke irgendwann irgendwas zu sagen haben, sehe ich schwarz bzw. dunkelbraun. Spätestens dann wird wieder aufgeräumt und reichlich sortiert. Unser muslimischer Freund zeigt uns ja in letzter Zeit, wie mit einer Opposition umgegangen wird. Und was die Rechten - in den freien USA - in der Lage sind, zu veranstalten, haben wir ja vor ganz wenigen Stunden erlebt. Eigentlich sollte man ja annehmen, daß die Leute Verstand im Kopf haben, den sie auch gebrauchen können - das scheint aber für manche Leute echt schwierig zu sein. - Wenn ich da nur an meinen alten Schulfreund Schittke denke, der ja gewählter Reichskanzler der Großdeutschen Exilregierung ist und zudem von Chemtrails träumt - und vom Raum im Osten. Von solchen Typen muß ich nicht bevormundet werden. Mich wundert nur, in welchen Ecken die anderen Amateur-Autoren stecken.

Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 schrieb Willi Riebesehl

Korrektur: Die seltsame Jahreszahl ist richtig mit 1991

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