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Das Feigenblatt des Zaren

Das Feigenblatt des Zaren In der BZ vom 30.9.2017 wird von der dpa, Herrn Joachim Zießler und Michael Fischer sehr ausführlich und auch sehr kritisch über die Beziehungen des Herrn Schröder-Gerhard zu Rußland und damit zu seinem Freund Wladimir Putin berichtet. Es fällt hier auf, daß nicht nur diese Kritiker sondern auch „die EU-Kommission“ diese Freundschaft absolut nicht lustig findet. Sollte es Herr Schröder darauf anlegen, die relativ sinnlosen EU-Sanktionen zu unterlaufen und damit eventuell die wirtschaftlichen Beziehungen der deutschen Wirtschaft wieder zu normalisieren? Man gibt sich vermutlich der Illusion hin, Herr Putin würde seinen Flottenstützpunkt auf der Krim einfach so wieder herausrücken. Das wird er aber sicherlich nicht tun – oder aber nur nach langen Verhandlungen. Solange bleiben die Beziehungen zwischen dem „freien Westen“ und dem Reich des „Bösen“ eben so wie sie sind. – Auf einem sehr abgekühlten Niveau, an dem die Führung der EU nicht unschuldig ist. Man könnte fast den Eindruck aus den kritischen Berichten der zur Zeit drei Autoren gewinnen, daß auf länger Zeit hin flüssiges US-Gas nach Europa transportiert werden soll, obwohl es nicht günstiger als das russische Erdgas ist. Durch das US-betriebene und überwachte digitale weltweite Internet werden schon jetzt flächendeckend Betriebe und Energieversorgungen in die entsprechenden Bereiche eingeteilt. Die Weltwirtschaft kann es offenbar nicht abwarten, daß sämtliche Fertigungs- und Steuerungsabläufe über das gemeinsame Netz erfolgen. Europa hat sich über die GPS-Ortung und auch über das Internet von den USA in eine ungesunde Abhängigkeit begeben, die zum Nachdenken zwingen sollte. Wo fangen amerikanische Interessen an und wo enden sie? Was Herr Schröder momentan in Rußland an Beschäftigung hat oder auch nicht, verschlimmert die Lebensumstände der bundesdeutschen Bevölkerung ganz sicher nicht. Die Mieten hier in diesem unserem Lande werden sicher nicht wegen Herrn Schröder steigen und die Gehälter von Krankenschwestern und Pflegepersonal ebenso wenig. Wenn Herr Öttinger in Brüssel seinen Englischkurs erfolglos beendet und ein Herr Wissmann sein Dauerlächeln in der deutschen Autoindustrie verlernt, besteht vielleicht doch noch Grund zur Hoffnung, daß sich hier irgendwas bessert. Unsere Bevölkerung nimmt rapide ab – man sollte sich an den dafür zuständigen Stellen Gedanken machen, warum das wohl so sein könnte. Allerdings meint Frau Merkel, sie wisse nicht, was sie anders machen könnte oder sollte. Na ja … Also sollten wir uns damit abfinden, daß wir hier möglichst viele Burkas mit Sehschlitzen im Straßenbild finden. Vielleicht sind dann – irgendwann - die guten Beziehungen und Kontakte von Herrn Schröder zu Herrn Putin dann doch sehr nützlich. Dazu braucht es dann auch nicht die deutsche Alternative.

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