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Traurig!

Die wird garantiert mein letzter Beitrag. Als ich heute die letzte Ausgabe von "mittwoch-aktuell" durchblätterte fand ich von vielen alte Ausgaben die erste Seite. Ist ja vielleicht schön in Nostalgie zu schwelgen, aber diese alten kaum lesbaren, weil verblichenen Ausgaben fand ich nicht besonders attraktiv zum Abschied. Bemerkenswert fand ich allerdings, dass in der umfangreichsten Ausgabe von "mittwoch aktuell", die ich je gelesen habe, nicht ein einziges Wort über die "Offene Stimme" oder über die fleißigen Leserreporter stand. Es wurde Abschied gefeiert, als hätte es eine derartige Institution nie gegeben. Ich war darüber etwas traurig und habe mich gefragt, woran das wohl liegen könne. Der einzige Grund, der hier eine Rolle spielen könnte wäre, dass die Offene Stimme ein Dorn im Fleisch dieser Anzeigenzeitung war. Dass man dann über entfernte Dornen nicht mehr redet oder sich für solche Beiträge bedankt ist klar. Schade, ab und zu hatte die Redaktion ja doch Größe gezeigt und einige "unliebsame" Beiträge gebracht. Und jetzt sang und klanglos Servus sagen. Ich bin aber trotz allem ganz zufrieden. Wenn man ein ungeliebter Dorn war, hat man vielleicht auch ab und zu jemanden gepiekst und wahrscheinlich auch den Richtigen. Also, wenigstens etwas" Und Tschüs!

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3 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Donnerstag, 28. September 2017 schrieb Rigo Rosa

Ich kann hier Herrn Peters einmal voll zustimmen: so etwas unattrakives wie die letzte Ausgabe der Printversion der "MittwochAktuell" ist mir selten untergekommen. Als ob der Redaktion schon die Tinte ausgegangen sei..... Und dass die Leserreporter kurz vor der Wahl in der printversion nicht mehr vorkamen und in der Finalausgabe ebenso wenig, zeigt uns klar, dass hier Unerwünschtes abgeschafft wird. Dass Herr Hofmann zudem seinen unsäglichen Artikel über die AfD nach der Mecklenburg-Vorpommern Wahl im Nostalgie-Finale meint, wiederholen zu müssen, dürfte auch dem Wohlmeinensten die Augen öffnen. Hörte ich recht, dass seit einiger Zeit die Zensur , das Correctiv,in der BZ-Redaktion eingezogen ist ? Mal sehen, wie lange wir hier noch unter einander weiter plaudern dürfen.......

Am Mittwoch, 27. September 2017 schrieb Winfried Montzka

Die offene Stimme sollte ein Experiment gewesen sein - so das Konzept. Es wäre da doch ganz einfach und folgerichtig gewesen, über den Erfolg oder auch nicht, die interessierten "Leser-Spezialreporter" zu informieren. Und vor allem auch darüber, aus welchen konkreten Gründen diese Möglichkeit der Meinungsäußerung zu beenden. Solange wir nichts über den Ausgang des "Experiments" wissen, können wir nur spekulieren. Das wird dann aber wohl ein Geheimnis der Geschäftsleitung der -Böhme-Zeitung bleiben. Vielleicht waren die verschiedenen Meinungen auch etwas zu offen und gaben damit dieser guten Einrichtung den sang- und klanglosen Todesstoß. Vielleicht finden sich doch noch andere Möglichkeiten - nicht nur im Lüneburger Heidekreis - diese Freizeitbeschäftigung weiterzuführen. Vielleicht wird die offene Stimme doch noch weitergeführt. Ansonsten wäre es wirklich sehr schade - weil fast ohne sachliche Begründung nur sehr schwer verständlich. Tschüß, Herr Peters und alle anderen "Kanalarbeiter"...

Am Samstag, 30. September 2017 schrieb Florian Müller

Ich kann mich dem nur anschließen. Schade, dass der Lesereporter in den letzten beiden Ausgaben von mittwoch aktuell nicht mehr zum Zuge kam. Ein Grund wäre, dass Herr Hofmann längst nicht mehr in der Redaktion sitzt und schon seinen neuen Posten angetreten ist. Dass die letzte Ausgabe nur noch über Kunst und Musik berichtete, bestätigt meine Ahnung. Ich wünsche allen Lesereportern alles Gute und vielleicht eröffnet sich irgendwann wieder die Gelegenheit, sich unter einander auszutauschen. Tschüß.

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