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Schnuppertour auf dem Wümmeradweg entlang

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Einer der letzten schönen Tage im August wollte ich für eine ausgefallene Radtour nutzen. Von verschiedenen Seiten wurde mir der Wümmeradweg beschrieben. Etwa als Ganztagstour von Soltau aus kommend nach Rotenburg zum Einstieg in den Wümmeradweg und dann Richtung Westen bis nach Fischerhude und dann das ganze wieder zurück. Nur war dann diese Tour auch 100 km lang und ist nicht gerade für jeden geeignet. Die Wümme entspringt am Wümmeberg im Naturschutzgebiet bei Niederhaverbek und Wilsede. Und in Wilsede beginnt der eigentliche Radweg. Von Soltau aus ist dies aber eine schwierige Anreise. Ich nahm mein Fahrrad huckepack aufs Auto und fuhr nach Rotenburg. Hier hat die Wümme eine beachtliche Breite und man kann wählen, ob man Richtung Osten oder Westen bis nach Bremen mit dem Fahrrad fahren wollte. Ein guter Parkplatz fürs Auto ist das Heimathaus mit Biergarten, Burgstraße 2. Die Einfahrt ist nicht einfach zu finden, da sie zwischen Bäumen liegt, aber Sie sind keine 100 m von der Wümme entfernt und von dem Beginn des Radwegs. Ich wollte Richtung Westen also Richtung Fischerhude mit dem Fahrrad fahren. Die Straße, auf der der Wümmeradweg mit einem Schild gekennzeichnet ist, ist nicht direkt am Wasser. Der Weg, der am Wasser verläuft geht zwar die Wümme entlang, überquert sie jedoch und endet bald an einer Schule. Der eigentliche Weg verläuft zuerst durch ein Wohngebiet und dann durch einen Wald. Mal passieren Sie Hinweisschilder, die die Richtung des Weges angeben und die Entfernung zum nächsten Ort, mal zeigen quadratische Schilder mit grünem Fahrradsymbol und Pfeil den Weg. So kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Der Weg durch Äcker und Felder führt zu dem ersten Ort Waffensen. Auch hier wird man gut durch das Straßennetz geleitet. Anschließend geht es auf einem Radweg weiter. Nächster Ort ist Hassendorf. Auch hier wieder die Hinweisschilder. Nach Hassendorf verzweigt sich der Wümmeradweg. Richtung Norden geht es nach Sottrum und Richtung Süden geht es nach Hellwege. Da weiß ich leider nicht, welcher Weg nach Fischerhude fügt. Ich selbst habe nur einen Ausdruck von Google Maps dabei und da sind die Radwege nicht gekennzeichnet. Ich entschließe mich Richtung Süden zu fahren. Nach einiger Zeit erreiche ich Hellwege und hier kreuzt die Straße tatsächlich die Wümme, ansonsten ist der Fluss vom Radweg aus nicht zu sehen. Das Foto zeigt von der Brücke aus den Fluss. Laut meiner Karte ist erst die Hälfte nach Fischerhude geschafft, wenn es denn der richtige Weg ist. Mein Kilometerzähler zeigt 17,5 km. Nun habe ich einen ersten Eindruck von dem Wümmeradweg gewonnen und ich wollte es dabei erst mal belassen. Dies war ein erster Eindruck von dem mehr als 100 km langen Radweg, der eigentlich in einen nördlichen und einen südlichen Teil unterteilt ist. Ich kehrte schließlich wieder um und fuhr den gleichen Weg wieder zurück nach Rotenburg. Die Wege sind zum Teil Ortsstraßen, abgelegene Wirtschaftswege und Radwege, so dass man sicher und gut vorankommt. Die Beschilderung ist gut. Sicher werde ich mir nächstes Jahr mehr vornehmen. Vielleicht klappt es ja dann mit Fischerhude. Dies war wahrscheinlich mein letzter Beitrag in der offenen Stimme bevor die Ausgaben von Mittwoch-aktuell eingestellt werden. Ich bedanke mich daher bei der aufmerksamen Leserschaft der Rubrik "Lesereporter" und wünsche Ihnen alles Gute.

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