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Angst - Debatte um Einwanderung

In der BZ vom 9. September 2017 wird über die zunehmende Ablehnung gegenüber muslimischen Zuwanderern berichtet. Es wird von „irrationalen Ängsten“ berichtet. Was ist gegen eine bewährte Kultur einzuwenden, die sich seit dem finsteren Mittelalter aus den Fesseln der klerikalen Umklammerung mit all ihren schrecklichen Begleiterscheinungen langsam zu einem aufgeklärten Leben entwickelt hat? Tatsache ist, daß die Bevölkerungszahlen in einigen westlichen Industriestaaten langsam aber stetig zurückgehen. Da macht die BRD keine Ausnahme. Irgendwie scheint da einiges aufeinander abgestimmt zu sein, wenn man ein kleiner Verschwörer ist und böse Gedanken in sich trägt. Ab welchem Zeitpunkt trat die Wende in der Geburtenrate definitiv ein? Es mußte also etwas dagegen unternommen werden. Den jungen Leuten einfach so das Kindermachen vorzuschreiben, war keine vernünftige Idee. Die Pille erledigte ihren Teil zum Rückgang der Geburten. So kam man also auf eine andere lukrative Idee. Mit Geld kann man alles erreichen – das war schon immer eine Binsenweisheit. Also kaufte man aus dem Nahen Osten und Nord-Afrika jede Menge Erdöl und lieferte dafür wiederum jede Art Waffen „zur Verteidigung“ des jeweiligen Regimes. Weil diese Staaten dann mehr Waffen hatten, als sie gebrauchen konnten, mußten diese Regierungen zur „Achse des ganz Bösen“ erklärt werden. Die jeweiligen Führer wurden eingefangen oder auf Anweisung der „Weltgemeinschaft“ liquidiert. Damit war der Zündfunke für die große Völkerwanderung erfolgt. Es sprach sich mit den Methoden der modernen Kommunikation schnell herum, daß Mitteleuropa ein tolles und freundliches Gebilde sei. – Ähnlich dem Paradies – ohne Jungfrauen. Am schönsten sei es in Allemania, wo es den Leuten seit Jahren nicht so gut gehe wie momentan. Also war es nur eine logische Folge, daß sich viele Familien, junge und kräftige Männer und verschleierte Frauen mit kleinen Kindern zunächst nach Ungarn und dann weiter ins gelobte Land machten. – Allerdings wollte man nicht nach Polen oder Ungarn, sondern auf direktem Wege nach Deutschland und verlor unterwegs seine Reisedokumente. Entgegen der sonst so sprichwörtlichen deutschen Gründlichkeit wurden die neuen Mitbürger freundlich begrüßt und nicht kontrolliert. So war es nur eine Frage der Zeit, wann und wie sich LKW-Fahrer und andere fromme Muslime von den normalen Flüchtlingen unterscheiden ließen – oder auch nicht. Daher rührt wohl auch die „irrationale Angst“ der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Der „Rat für Migration“ mit seinen 150 Mitgliedern – zumeist Professoren und Doktoren – meint, Deutschland sei ein Einwanderungsland – nun denn... Davon kann aber kaum geredet werden, wenn man nicht die Gründe für die abnehmende Bevölkerung ergründet – oder nicht will, weil es sich dann herausstellen könnte, daß die Gründe ganz woanders liegen. Nämlich in der zunehmenden Geldknappheit einiger Bevölkerungsgruppen und der unmöglichen Lebensplanung. Durch die vielgepriesene Digitalisierung werden sich mit Sicherheit manche Arbeitsplätze erübrigen, und dann haben wir nicht nur die eigenen Mitbürger anständig abzusichern, sondern zusätzlich auch noch die vielen ungebildeten Zuwanderer, die sich dann sicherlich ihren muslimischen Vorbetern aus der Türkei zuwenden und sich mit der Ziegenzucht beschäftigen. Und dann soll man keine Bedenken oder gar Angst bekommen? Aber eigentlich können sich ja 150 Akademiker des Rats für Migration nicht irren – wenn man das nötige Allah-Vertrauen hat. Es gibt allerdings einige Begriffe, die eine kritische Debatte nahezu unmöglich machen.

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