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Grüße von Gott

Ich soll sie von Gott grüßen. Ja, Sie! Ich soll Ihnen bestellen, dass Sie es wirklich gut machen. Das muss Gott Ihnen nicht erst wünschen. Denn es ist nämlich so: wir sind gar keine Individuen, deren Aufgabe es ist den größtmöglichen finanziellen Vorteil anzustreben. Tatsächlich sind wir Energiefelder, was so unglaublich ist, dass wir es nicht tun. Und Glaube ist nur ein anderes Wort für "etwas nicht verstehen". Wissen Sie? Ich bin 56 Jahre alt. Wenn Sie jemanden lächelnd durch Soltau radeln sehen - das könnte ich sein. Wenn wir nun die Fläche von Soltau nehmen, dann macht mein körperlicher Radius kaum einen Punkt aus. Im Vergleich zu dem gesamten Heidekreis oder zu Niedersachsen oder zu Deutschland, zu Europa, zur Erde, zu unserem Planetensystem oder schließlich zu unseren gesamten Universum, löst sich meine Fläche als Punkt langsam auf. Nichtsdestotrotz bietet mir meine Welt reichlich viel und das 7 Tage die Woche 24 Stunden lang. An meinem letzten Geburtstag erlebte ich meinen zwanzigtausendvierhundertvierundfünfzigsten Tag auf der Erde und wenn ich 82 Jahre alt werden sollte bleiben mir noch etwa zehntausend Tage. Ich wurde in eine Gesellschaft geboren, die Wohlstand mit Leistung in Verbindung bringt. Doch zu dieser Gleichung gehört, neben ein paar anderen Sachen, ein entscheidender Faktor: das Glück! Wäre z. B. der Zweite Weltkrieg ein wenig anders verlaufen oder wäre Anfang der 60er Jahre die Kubakrise nicht friedlich gelöst wurden gäbe es mich (und übrigens auch Sie) nicht. Kurz gesagt: jetzt zu leben ist eine Mischung aus Wunder und Glück. Da fragt sich so mancher: wo ist der Sinn? Ich sage dann: Deine Sinne sind der Sinn. Benutze sie und kümmere Dich erst dann um Deine Probleme oder besser: Aufgaben. Und die (Aufgaben) bekommt jeder - von Gott. Das soll ich Ihnen sagen. Sie tun der Welt einen großen Gefallen wenn Sie Ihrem Nächsten bei der Bewältigung seiner Aufgaben zur Seite oder zumindest nicht im Weg stehen. Aber Sie dürfen eben auch glauben, dass Sie was Besseres sind als der neben Ihnen. Irren ist menschlich. Aber es ist eben auch ein Fehler, den wir gegebenenfalls machen und es gibt keinen Grund einen Fehler zu wiederholen. Die Auswahl ist doch so groß.

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1 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Samstag, 09. September 2017 schrieb Winfried Montzka

Gott oder Allah muß wohl für alles herhalten. - Es gibt weder den Einen noch den Anderen. Wozu auch. - Früher soll der Gott noch mit den Leuten gesprochen haben und manchen Leuten auch im Alpentraum erschienen sein. Warum wohl heutzutage nicht mehr? Außerdem - ohne Glauben würde es auf der Welt wesentlich friedlicher sein.

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