Beitrag lesen

Und der Imam lächelt

Es wurde berichtet, dass in Barcelona ein Lieferwagen über eine berühmte Flaniermeile gefahren ist; kreuz und quer, um möglichst viele Menschen dort zu treffen und zu töten. Er konnte 13 Personen töten und viele weitere schwer verletzen. Als der Lieferwagen endlich zum Halten gebracht werden konnte, stiegen die Fahrer aus und verschwanden. Natürlich wurde sofort die ganze Innenstadt abgesperrt und die Polizeipräsenz um 500 Prozent erhöht. Nachdem alles abgesichert war, erschienen auch die ersten Politiker vor Ort, erklärten, wie geschockt sie seien und verkündeten Ihren Trauer. Danach gab es dann das übliche wie Schweigeminute, Blumenniederlegung am Tatort usw.. Und der Imam in der nächsten Moschee lächelte. Langsam wurde bekannt, dass es sich um einen neuen Terroranschlag handelte, natürlich durch radikale Muslime , wie immer. Die Polizei wurde sehr aktiv, erschoss erstmal fünf Marokkaner, die sehr verdächtig schienen, dann nahm man diverse andere Personen fest. Man wusste überraschend schnell, dass die islamistische Terrorzelle aus zwölf Personen bestand. Selbstverständlich wurden alle Bekannten und Verwandten dieser Terrorgruppe unter die Lupe genommen. Doch sie kannten die Täter nur als brave Jungs, die nie etwas Schlimmes getan hätten. Im Gegenteil, sie hatten zum Teil sogar studiert und gearbeitet und waren immer in die Moschee gegangen. Als die Polizisten die Moschee verließen, wo sie nachgefragt hatten, schaute Ihnen der Imam hinterher und lächelte. Danach kamen viele der Bekannten und Verwandten der Terroristen und beteten für die getöteten, gefangenen und noch nicht gefangenen Terroristen. Sie freuten sich für die getöteten muslimischen Brüder, dass sie ins Paradies kommen würden. Für die anderen sammelten sie Geld für Anwälte. Und die Mütter der getöteten Söhne durften nach den Männern auch beten und sie freuten sich, dass Allah ihren Söhnen es ermöglicht hatte ins Paradies einzugehen. Als die des 17jährigen Terroristen den Imam auf das Paradies und die 99 Jungfrauen ansprach, nickte er lächelnd und dachte dabei, wie der Junge wohl vor den ganzen Jungfrauen stehen würde. Er wüsste dann sicher nicht, was er tun sollte, da er ja noch nie mit einer Frau zusammen war. Er lächelte sehr freundlich und schickte die Mutter beruhigt nach Hause. Danach tätigte er ein kurzes Gespräch mit Syrien. In einem Erdloch in Syrien saßen ein paar Islamisten um ein Laptop herum und schrieben eine Botschaft ins Internet. „Die Kämpfer des IS haben wieder erfolgreich im Kampf gegen die Kreuzritter zugeschlagen“. Nachdem sie die Botschaft ins Netz gestellt hatten, brieten sie sich zu Feier des Tages zwei Ratten, die sie vor kurzen erschossen hatten. Leider nahm eine amerikanische Bomberdrohne das Infrarotbild des kleinen Lagerfeuers zum Anlass, ihre gesamte Bombenlast an diesem Ort abzuladen, da sie nicht unterscheiden konnte, ob diese Infrarotbilder durch ein Lagerfeuer, durch die Körperwärme von Terroristen oder Zivilisten oder durch eine Ziegenherde entstanden. Als der Imam noch einmal anrief, gab es keinen Empfang mehr. Da lächelte er und machte sich daran für die toten Kämpfer ein Gebet zu sprechen. Natürlich beteten die Menschen auch für die getöteten und verletzten Kreuzritter - es handelte sich dabei vor allem um Frauen, Jugendliche und Kinder. Bei diesen Gebeten lächelte der Imam nicht, da er nicht anwesend war. Ach ja, von den ca. 150 000 Muslimen in Barcelona demonstrierten über 100 Personen gegen den schrecklichen Terroranschlag.

Zurück zur Übersicht

Schreiben Sie einen Kommentar

1 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Sonntag, 20. August 2017 schrieb willeken

Ich kann Ihnen nur im vollen Umfang Recht geben!

Zurück zur Übersicht