Die „Freunde der Harmonika“ sind im neuen Jahr schon da, sich mit Musik vorzustellen, Jahresanfang mehr erhellen. Auch der Männerchor macht mit. Alle scheinen wieder fit nach Dezembers festlich Tagen sich auf Bühnen vorzuwagen. FZB, im Bürgersaal: Treffpunkt ist er wieder mal. Und der Raum füllt sich ganz gut, macht den Musikanten Mut. Pünktlich dann zur vollen Stunde fängt sie an die frohe Runde. Anfangs hört man lust´ge Worte einzustimmen hier vor Orte. Dann beginnen sie zu spielen, musizieren, ja die vielen. Querflöte und auch Trompete sich mit in dem Reigen drehte. Auch Besucher sind gefragt, wie der Dirigent ja sagt, alle können sie mitsingen und den Saal zum Klingen bringen „Großer Gott wir loben dich“ singen sie dann inniglich. „Angekommen ist die Zeit...“ vorüber scheint das große Leid. Mächtig dröhnt es aus der Kehle. Das „Wolgalied“ hierbei nicht fehle, Was von Haydn „potpourriert“ läuft musikalisch wie geschmiert. Wenn auch mal der Text gar fehlt, Leute singen wie beseelt. Einzeln,einmal dann als Paar, spiel´n Solisten wunderbar. Schließlich nun den Männerchor ruft man auf und der geht vor. Und sie schmettern voller Lust, völlig frei von bangem Frust, dass es von den Wänden schallt; unbändig die Stimm´gewalt. Ausgewählt , ja das ist wahr, Lieder aus dem Repertoire: „Zauber der Musik“ ertönt, von den Sängern sehr verschönt. Auch das Liebeslied „Die Rose“ singen sie in würd´ger Pose. Mit „Bajazzo“,muss man sagen, sie das Gegenstück dann wagen. Von dem „Fasse“ voller „Wein“ muss dann auch gesungen sein. Schließlich ist zum guten Schluss das „Zigeuner“lied ein Muss. „My fair lady“ spiel´n sie nun, haben damit viel zu tun. „Simon and Garfunkel“ noch, einst beliebt, gefällt´s ein´m doch. „Abba“s Klänge hin zum Schluss, bietet sich als Abschiedsgruß. Selbst nach letztem Schlussakkord wollen die Leute nicht gleich fort. Auch auf dem Nachhauseweg sich die Phantasie noch reg´. Die Musik am Sonntagabend: erfrischend ist sie wie auch labend. Wieder mal wird sonnenklar, wie Musik wirkt wunderbar. Würdig hat das Jahr begonnen, noch sein Zauber nicht zerronnen. Mit Musik wird vieles gut, schenkt uns allen neuen Mut. Gero Müller, 9.1.12