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Neulich im Bundestag...

Genau am 30.Juni.2017 um 8 Uhr. Es war ein historisches Ereignis, las ich. Und dem kann ich rückhaltlos zustimmen. Denn so viele Abgeordnete und Journalisten zu so “früher” Stunde hat der Bundestag selten gesehen. 623 Abgeordnete waren anwesend . Man sollte meinen, es sei um das neue “Staatstrojaner-Gesetz” gegangen, eines der weit reichendsten Überwachungsgesetze in der Geschichte der Bundesrepublik ,das ein höchst bedenklicher Eingriff in die Grundrechte darstellt; aber weit gefehlt. Bei derlei Abstimmungen kann es schon mal passieren, dass nur 27 Volksvertreter anwesend sind, die ,wie im Jahre 2012, in 57 Sekunden ein “Meldegesetz” verabschieden ,das es in sich hat. Der Rest der Belegschaft musste damals die deutsche Fußballmannschaft im EM-Halbfinale vor dem Fernseher unterstützen. Ich muss mich allerdings korrigieren: nicht das volle Plenum wurde als”historisch” gewertet, sondern die Zustimmung für die “Ehe für alle”. Ein Begriff, den mein Gemüt sich weigert, zur Kenntnis zu nehmen. Ehe ist klar definiert; nicht nur im Grundgesetz, sondern für Zweifler auch vom Bundesverfassungsgericht und meint die gesetzliche Verbindung zwischen Mann und Frau. Ist Volker Beck, der so genannte “Vater” der “Ehe für alle“ ,in 20 Jahren auf keine treffendere Bezeichnung gekommen ? Und halten sich die Grünen, Linken und SPDler für fortschrittlich mit dieser Rückkehr zum erzkonservativen Begriff der Ehe? Die inzwischen in einem Drittel der Fälle wieder geschieden wird. Der Rest geht gar keine Ehe mehr ein; ein Drittel der Kinder hier im Lande kommt unehelich zur Welt. Im ostdeutschen Städten sind es teilweise 80 Prozent. Die als so fortschrittlich gepriesenen gleichgeschlechtlichen Paare scheinen im Innersten erzkonservativ, oder ? Es reicht nicht das Lebenspartnerschaftsgesetz, sondern die Ehe muss her, und warum ? Weil dann auch Kinder adoptiert werden können. Man darf gespannt sein, wie dann mit diesen Paaren umgegangen wird, wenn sie gezwungen sind, für die Adoption den Staatsangehörigkeits- ausweis zu beantragen. Sie geraten damit automatisch ins Visier des Verfassungsschutzes, der in jedem Antragsteller einen so genannten “Reichsbürger” vermutet und seiner Beobachtungs- und Verfolgungswut keinen Zwang antut. Oder gibt es für gleichgeschlechtliche Paare einen “Unbedenklichkeitsschein” ? Das wird spannend. Das ganze Theater der ungleichen Gleichstellung ist Spott und Hohn in unserem Lande, in dem gerade mal 43.000 Lebenspartnerschaften betroffen sind. Für diese winzige Minderheit schreckt man selbst vor einer Änderung des Grundgesetzes nicht zurück. Die Grünen ,deren Mitglied Volker Beck als “Vater” dieser “Historie” in entsprechende Geschichtsbücher, wie ich meine als Lachschlager, eingehen wird, waren beim Durchdrücken ihrer höchst bedenklichen Vorstellungen in sexuellen Fragen nie zimperlich. Beck hatte 1988 in dem Sammelband „Der pädosexuelle Komplex“ einen Beitrag veröffentlicht, in dem er die teilweise Entkriminalisierung von “gewaltfreiem” Sex mit Kindern forderte, immer im Hinblick auf das Wohl des Pädophilen. Und das im Einvernehmen mit einem erheblichen Anteil der Führungsriege der Grünen. Gänzlich distanziert haben sich die Grünen davon nie. Dass es "gewaltfreien" Sex mit Kindern nicht gibt, übersteigt offenbar ihr Einfühlungsvermögen. Ich finde dies im Hinblick auf die “Ehe für alle” erwähnenswert, bei der es in erster Linie um mögliche Adoptionen geht. Die haben in erster Linie auf optimale Weise dem Wohl des Kindes zu dienen. Wo bleibt hier übrigens die propagierte “Vielfalt”, wenn man diesen Kindern die “Einfalt” verordnet ? Lassen wir nicht zu, dass Minderheiten, die im Bundestag vorgeben ,eine Mehrheit zu repräsentieren, das Grundgesetz weiter aushöhlen. Am 23. September sind übrigens Wahlen. Quelle : https://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volker-beck-grune/

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