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Mallorca, eine Insel mit Ballermann, historische Stätten, und traumhafte Naturschönheiten!

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Kaum ein anderes Feriengebiet im Mittelmeer hat eine perfektere Infrastruktur zu bieten wie Mallorca, die in gut zwei Flugstunden von allen deutschen Flughäfen erreichbar ist. Mallorca besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz, so das alle interessanten Sehenswürdigkeiten leicht und bequem angefahren werden können, mit einem Leihwagen oder per Bus. Dazu kommt eine hervorragend funktionierende Hotellerie mit über 1400 Herbergen und einer breiten gastronomischen Palette von 6000 Restaurants, Cafeteria und Bars. Wir hatten das exzellente 4 Sterne Hotel Don Antonio in gebucht.Es liegt im Herzen von Paguera auf einem kleinen Berg und ist absolut ruhig. Es wurde im Jahre 2014 mit dem Lertikat Holiday Check Quality Selection geehrt. Das Hotel ist im spanischen Stiel gebaut und wir fühlten uns in unseren einladend eingerichteten Doppelzimmer wie zu Hause. Mit dem Auto sind wir dann in die Hauptstadt Palma de Mallorca gefahren. Mit 375000 Einwohner stellt sie mehr als ein Drittel der Inselbevölkerung, zudem laufen in Palma die Hauptverkehrswege Mallorcas zusammen. Die Stadt ist alt und jung zugleich. Das macht sie spannend für Einheimische und Fremde. Wer glaubt, Mallorca ist nur Ballermann, der hat von Mallorca keine Ahnung, oder war noch nicht hier, und das sollte er schnellstens nachholen. Wer das erste mal nach Palma kommt, sollte unbedingt Palmas Kathedrale La Seu besichtigen. Das berühmteste Inselgebäude thront wie eine Glucke über dem Meer. Von außen wirkt das Gotteshaus lange nicht so hoch und leicht wie von innen. Einst spiegelte es sich im Meer, das bis an die Mauern heranreichte. Heute kontrastiert es mit dem vorgelagerten Parc de la Mar mit See, Blumen und Plastiken und dem Podium Ses Voltes. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22m hohen Säulen und die große Fensterrose in der Haupttapsis. Vom Meer aus wirken Kathedrale und Königspalast fast wie ein einziger Bau. Der einzige Alkazar des Emirs, später Residenz der aragonesischen Könige, beherbergt heute die Militärkommandantur und dient König Juan Carlos I. Als Sitz, wenn er auf Mallorca weilt. Besonders sehenswert sind die Königsgemächer und die gotische Kapelle Santa Ana. In Palma kann man natürlich überall wunderbar Essen. Der etwa 1 km lange Carrer Fabrica im Viertel von Santa Catalina ist zur Fressmeile geworden. Er wurde hübsch begrünt und wartet mit zig Kneipen und Restaurant auf, in die Einheimische und Touristen einkehren. Man kann 1 oder mehrere Tage in Palma verbringen, es gibt viel zu besichtigen und jeder bekommt alles was man braucht oder auch nicht unbedingt braucht. Wir haben dann am nächsten Tag unsere Inselrundfahrt vorgesetzt und sind zum Kloster Liuc gefahren. Umgeben von einer imposanten Bergkulisse liegt das Kloster, seit der christlichen Rückeroberung Mallorcas wichtigster Wallfahrtsort. 16 km nördlich in einem 525 m hohen Tal. In der prunkvollen Kirchen findet man die schwarze Madonna. Die Legende erzählt von einem Hirtenjungen, der im 14. Jahrhundert die Marienstatue im Geröll fand und sie dreimal zum Priester von Escorca brachte. Jedes mal kehrte die Madonna an den Fundort zurück und setzte damit ein Zeichen für den Bau einer Kapelle. Seit dem 16. singen die blavets, blau-weiß gekleidete Chorknaben der klösterlichen Singschule.Die schwarze Madonna soll schon viele Wunder vollbracht haben. An der Seite der Madonna liegt ein Wunschbuch, wo man seine Wünsche reinschreiben darf. Wir haben es auch gemacht, denn Glaube soll ja Berge versetzten. Immer aber war es die kleine Madonna, die im Mittelpunkt des Geschehen stand, zu der die Inselbewohner eine ganz innige Beziehung hatten. Übrigens kann es passieren, dass man, in den Anblick der Madonna versunken, plötzlich ihren Augen nicht trauen, denn nämlich, wenn die Madonna plötzlich verschwunden ist. Wie ist dass möglich?! Eindrehmechanismus kann die Madonna von der Kapelle zum Hauptaltar der Klosterkirche befördern und umgekehrt. Natürlich kann man vom Frühling bis zum Herbst auf Mallorca baden, aber Mallorca ist viel zu schön, um nur am Strand zu liegen. Ich war sehr oft auf Mallorca, habe oft mit dem Auto, oder auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Mallorca`s Naturschönheiten und historische Stätten bewundert. Viel habe ich gesehen, aber noch lange nicht alles. Deswegen werde ich, oder wir, wiederkommen, ein Kurzurlaub, aber auch ein Urlaub über viele Wochen lohnt sich immer, denn mit dem Flugzeug ist es ja nur ein Sprung.

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