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Am See

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von unserer Gardareise La Rocca, Felsmassiv in Tafelform stützt jeden Anblick ganz enorm. In früh´rer Zeit einst Festung war, als rau´res Treiben noch geschah. Weit überblickt man hier die Bucht, die ihresgleichen Ausblick sucht. Doch seien wir dabei mal ehrlich: der Aufstieg hin ist sehr beschwerlich. Doch steht man oben an dem Rand, schaut man sehr weit ins Gardaland. Garda, den Ort zu seinen Füßen kann man von hier aus recht genießen. Hotels sieht man sehr weit verstreut, was den Tourismus auch erfreut. Wer sieht nicht gern, wo jemand wohnt, schon deshalb sich die Aussicht lohnt. Zur Orientierung in der Tat die Höhe viel Bedeutung hat. Kehrt man zur Bucht, zum See den Blick, der Anblick einen mehr entzück´. Hier liegen Boote fest vertäut: es ist kein Segelwetter heut´ . Es scheint fast still, es weht kein Wind. kein Segeltag, weiß jedes Kind. Doch Ausflugsboote schaffen Wellen Mit Katamaranen, jenen schnellen fahren die Gäste übern See, damit die Reise schneller geh´ . Von oben gleichsam spielzeugklein kann das verwunderlich nur sein. Zum Horizont, wo man auch wohnt, die Seefahrt sicherlich sich lohnt. Wer selbst gefahren ist, der weiß, an Deck ist es ja niemals heiß. Und wenn das Schiff die Bucht verlässt, schaut man von Bord vom See den Rest. Vom südlich, bauchig, flachen Ende sieht man im Norden steile Wände. Der See von Bergen hoch umringt, was deutlich ihn zur Enge drängt. Dort weht mehr Wind, was Surfer wissen, den ob´ren Teil deshalb nicht missen. Doch Garda liegt am Unterbauch und reizvoll bleibt es deshalb auch. Hier ist es warm, die Leute liegen am Uferrand die Bräune kriegen. Auf Decken oder Liegestühlen, im Sonnenschein sich wohl zu fühlen. Der Sonnenschirm schenkt denen Schatten, die schon zu viel an Sonne hatten. La Rocca alles deutlich zeigt, wenn man hinauf zur Höhe steigt. Beim Abweg auch das Kloster sehen, nicht achtlos dran vorüber gehen. Die Mönche hier auf Abkehr achten. Die Kirche kann man schon betrachten. Noch weiter unten Weinbauland, den Bardolinowein man fand. Den kostet man mit viel Genuss am Abend dann noch vor dem Schluss. Gero Müller, 13.5.17

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