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Alles Schwindel XXI

1:0 für mich! Es tut mir ja sooo leid, „liebe grüne Ökos“. In der Fernsehsendung „planet wissen“ des Programms ARD alpha bestätigt Professor Doktor Jürgen Geist der Technischen Universität München meine Ansicht, dass Wasserkraftwerke keine umweltfreundliche Elektrizität erzeugen! Die Sendung lief am 26. Mai 2017 unter dem Titel „Freiheit für die Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz“. Ich kritisierte bereits am 12. 2. 2013 in meinem Artikel „Klimawandel? Ja, aber...!“ die unsägliche Behauptung, dass Energieerzeugung mit Hilfe von Fließgewässern nachhaltig und ökologisch wäre. Professor Doktor Geist untersuchte mit Studenten den Zu- und Ablauf von Wasserkraftwerken und sie dokumentierten unter anderem die äußeren und inneren Verletzungen von Fischen. Selbst die modernsten Kraftwerkstechnologien können keinen „grünen“ Strom erzeugen! Professor Doktor Geist sprach nur von innovativen Wasserkraftwerken, die schnellstens die alten Anlagen ersetzen sollten und selbst dann wird das Ergebnis nur besser aber nicht gut. Der Lebensraum Fließgewässer wird durch Staustufen nachhaltig ge- bzw. zerstört! Daran können auch neu errichtete Fischtreppen nichts verbessern. Das Geschiebe des Flusses wird aufgefangen an den Staustufen und Schlick kann sich am Gewässergrund absetzen. Werden gar Täler geflutet, kann sich durch Vermoderung der ehemaligen Pflanzenwelt sogar mehr CO2 bilden und ausgasen, als man durch die Energie des Wasserdrucks einspart. Im Extremfall, wie riesige Stauwerke zum Beispiel in China oder den U.S.A., kann sogar das Klima tatsächlich beeinflusst werden. Die Untersuchung durch die Universität erfolgte, weil man plante, die letzten natürlichen Flüsse der bayrischen Alpenregion durch Stauwerke zur Elektrizitätserzeugung zu vergewaltigen. Den Schuss hat man in Berlin natürlich noch nicht gehört. Bayern ist weit entfernt und wenn „Die Grünen“ erst einmal etwas für gut (Wasser- und Windenergierzeugung) oder schlecht (Transrapid) erklärt haben, dann ist das so. Im deutschen Pavillon der Weltausstellung in Kasachstan macht man nämlich noch viel Wind mit deutscher Wasserkrafttechnologie. Schade, dass wir keine(n) Physiker/in in der Regierung haben, der/die sich wenigstens etwas mit Biologie auskennt. Interessant auch die Behauptung in der 19-Uhr ZDF heute-Sendung von 10. 6., dass die Formel E (Autorennen mit Elektromotorboliden) keine Emissionen erzeugt. Abgase gibt es nicht vor Ort, soweit wäre es richtig. Aber die Erzeugung der Elektrizität verursacht immer mehr oder weniger Beeinträchtigungen der Umwelt, ob es nun die Herstellung von Solarzellen oder die vogelmordende Bewegung von Windrädern oder eben die umweltfeindliche Wasserkraft ist. Es gibt keine nachhaltige Energieerzeugung, auch wenn ein paar omnipotente „Umweltschützer“ das behaupten! Wer dann noch die Energiegewinnung durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen verteufelt und aus dem natürlichen Abgas CO2, das alle tierischen Lebewesen ausscheiden und Pflanzen zum Wachstum benötigen, einen Klimakiller konstruiert, sollte sich lieber von dieser Welt verabschieden! Selbst die Atomkraft könnte man mit Thorium-Kernkraftwerken wesentlich umweltfreundlicher und ungefährlicher nutzen (kein Druckbehälter, die Kernreaktion findet in flüssigem Salz statt, die Ausbeute nähert sich 100%, also kaum radioaktiver Abfall). Die gefährlichen Druckwasserreaktoren wurden nur erfunden, um spaltbares Material für Atomwaffen zu produzieren!

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8 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Freitag, 16. Juni 2017 schrieb Peter M. Blees

Hallo Herr Motzka, leider lösen auch die Solaranlagen nicht unsere hausgemachten (CO2-Verteufelung) Energieprobleme. Kohlendioxid ist neben Wasser die natürlichste und biologisch wichtigste chemische Verbindung überhaupt. Die Sonnenscheindauer in Deutschland ist zu gering. Mindestens 3 Monate gibt es praktisch keine Ausbeute und nachts auch nicht. Die teuer gewonnene Sonnenenergie in der Elektrolyse (Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff) zu verbrauchen ist völlig unrentabel trotz der verhältnismäßig einfachen Speicherung des Wasserstoffs. Die Herstellung der Solarpaneele ist ökologisch fragwürdig, außerdem werden sie inzwischen aus China importiert. Herr Xi Jinping weiß ganz genau, warum er sich Europa anbiedert (wen interessieren schon die Menschenrechte in China, wenn wir mit chinesischen Sonnenkollektoren „die Welt retten können(?)“). Frau Merkel kann es ja bei Gelegenheit beiläufig wieder ansprechen.

Am Sonntag, 25. Juni 2017 schrieb Winfried Montzka

Nichts ist ewig und von Dauer. Warum soll das Weltklima keinen Veränderungen unterliegen? Nach den mehr oder weniger glaubhaften oder nachweisbaren Erkenntnissen gab es hier im Heidekreis mindestens drei Eiszeiten. Die Gründe für eine Veränderung könnten Veränderungen der Sonneneinstrahlung sein. Nachts ist es meist kälter als draußen. Wenn durch eine größere Trübung der Atmosphäre wesentlich weniger Sonnenenergie auf die Erde eingestrahlt wird, sollte das schon Auswirkungen haben. Andererseits – wenn die Luft immer „sauberer“ gehalten wird, kommt auch mehr Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche. Es müßte also auch schon deswegen wärmer werden. Wenn wir also Probleme mit Temperaturen haben, könnte man also weniger für Sauberkeit sorgen. Dann wird es auch möglicherweise wieder etwas kühler für die eisigen Bären. Den menschlichen Dreck könnte man also auch etwas positiver sehen. Wenn die Aufheizung durch die Sonne völlig ausfällt, wären die Temperaturen hier ganz gewiß noch etwas ungemütlicher.

Am Donnerstag, 15. Juni 2017 schrieb Winfried Montzka

Ist wirklich alles Schwindel? Allerdings müssen die elektrischen Autos und dann wohl auch LKW und Flugzeuge von irgendwoher ihren Strom zum Aufladen der Batterien bekommen. Dann werden die Abgase eben anderenorts in den blauen Himmel geblasen. Man stelle sich vor, das Erdöl wäre wirklich auf Nullbestand. Was ist dann mit dem Betrieb von Notstromanlagen in Krankenhäusern und Polizeirevieren? Panzermotore ohne Stoff – das wäre alles völlig undenkbar. Bei Unfällen würde den Leuten die Batterieanlage knallend um die Ohren fliegen. Allerdings gäbe es vielleicht doch eine saubere Art der Energiegewinnung. Es gibt die Sonne, und es gibt daraus über kleine Umwege sauberen Wasserstoff, der in flüssiger Form – wie bei den Raketen – für jede Art von Antrieb verwendet werden könnte – wenn man es denn wirklich wollte. Aber unsere grünen Zeitgenossen schwören ja auf den Strom, der ja bekanntlich aus jeder Schuko- oder Drehstromsteckdose kommt.

Am Freitag, 16. Juni 2017 schrieb Winfried Montzka

Hallo, Herr Blees - man könnte ja mal kalkulieren, wie viel Kilo Watt in die Rüstung und das kostenintensive Militär samt Profiten der "Anleger" gesteckt werden und ob man da nicht etwas einsparen könnte. Sicherlich scheint die Sonne - wenn überhaupt - nur tagsüber. Wenn ich nachts über die A7 in Richtung Hamburger Hafen fahre, sehe ich nur eine regelrechte Festbeleuchtung, die mehr als überflüssig ist. Die Straßenbeleuchtung ebenfalls - denn die Autos haben meist Licht an Bord. Die Fahrzeuge allesamt mit Elektro-Antrieb auszurüsten, macht kaum Sinn, denn der Ladestrom muß doch auch irgendwo gemacht werden. Außerdem ist doch relativ egal, wo und von wem die Kollektoren zusammengebaut werden. In China gelten eben andere Regeln, was die sogenannten Menschenrechte angeht. Und so toll ist es hier mit der "Würde des Menschen" auch nicht bestellt, wenn man die wachsende Armut sieht. Das Wachstum hat doch irgendwo seine natürliche Grenzen - die Frage ist nur, wann man sich auf ein normales Niveau einstellt, ohne immer und ewig mit einem steigenden Wachstum zu rechnen. Solange unsere Leute immer noch der Meinung sind, der Strom hat eine Frequenz von 50 Hz und kommt immer aus den Schukosteckdosen, an denen unsere Rechner und Ladegeräte hängen, solange wird sich in der Tat nichts ändern. Alles funktioniert auf Knopfdruck - egal woher die Energie kommt. Menschenrechte hin oder her.

Am Samstag, 24. Juni 2017 schrieb Andreas Meier-Münnich

Lieber Herr Blees, Ihren Beitrag im BLICKPUNKT habe ich mit großem Interesse und auch etwas Erstaunen gelesen. Jeder sollte wissen, dass es grundsätzlich keine umweltneutrale Energieerzeugung gibt. Die paar „omnipotenten Umweltschützer“, die das angeblich behaupten, sollte man nicht ernst nehmen und können ignoriert werden. Alle seriösen Experten, auch bei den GRÜNEN, wissen, dass es nur darum gehen kann, das geringste Übel zu wählen. Windräder stören Vögel und Optik, Wasserkraft mögen die Fischlein nicht und wenn man eine Umfrage unter Wattwürmern machen würde, fallen vermutlich auch Gezeitenkraftwerke weg. Sie schreiben auch korrekterweise, dass bei großen Staustufen die Vermoderung ehemaliger Pflanzenwelt erhebliche CO2 Emission zur Folge hat und „das Klima tatsächlich beeinflusst“ wird. Welche Lösung Sie nun vorschlagen, musste erst hier recherchiert werden. Und dabei kommt man ins Staunen. Sie plädieren einerseits für fossile Brennstoffe, die bekanntlich, endlich sind und schlagen denen vor, die das natürliche CO2 zum Klimakiller konstruieren, sich aus dieser Welt zu verabschieden. Das haben Sie doch in Ihrem Text auch getan! Bitte bleiben Sie auf dieser Welt. Dann schreiben Sie von einer Kernkrafttechnik, die ungefährlicher sei und „kaum“ radioaktiven Abfall erzeugt. Das Druckwasserreaktoren „nur“ erfunden wurden um Waffenmaterial zu erzeugen geht dann stark in Richtung Verschwörungstheorie. Fukushima hat gezeigt, dass AKWs, die im Erbeben- oder tsunamigefährdeten Gebieten stehen, kaputt gehen können. Welch eine Überraschung! Aber auch wenn die nächste Kiste hochgeht, in Kalifornien oder wo auch immer, werden die Menschen nicht davon lassen. Die Frage sei erlaubt: „Gibt es intelligentes Leben auf der Erde? Freundliche Grüße Andreas Meier-Münnich

Am Sonntag, 25. Juni 2017 schrieb Peter M. Blees

Lieber Herr Meier-Münnich, wenn die GRÜNEN wissen, dass es keine ökologische Energieerzeugung gibt, warum wird dann von ihnen abgesegnete „umweltfreundliche“ Elektrizität und Ähnliches (z. B. Pellets) angeboten? Warum wird die „neue“ (bessere?) Energie zu unsozialeren Preisen verkauft? Warum dürfen sich Wohlhabende und Reiche auf Kosten der schlecht bezahlten unteren Einkommensschichten mit einer Lüge bereichern? Warum tauschen wir eine Vergewaltigung der Natur gegen eine andere? Lasst uns doch den Morgenthauplan wieder aus der Schublade holen und aus Deutschland ein Agrarland ohne Industrie basteln (Traktoren werden abgeschafft, um viele Menschen zu beschäftigen). Die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe wird schon seit knapp 50 Jahren beschworen. Inzwischen mutierte der ehemals größte Importeur von Erdöl zum Exporteur. Niemand weiss übrigens, wie Erdöl tatsächlich entsteht. Aus einer Laune der Natur entsteht entweder Kohle oder Erdöl? Wo kommt der im Erdöl gebundene Wasserstoff her? Es gibt da interessante Theorien, die aber nicht erforscht werden, weil Erdöl „schlecht“ ist. Das mit der „besseren“ Atomkraft habe ich vom Fernsehsender „arte“. Die Kettenreaktion in Thorium-Reaktoren finden in flüssigem Salz statt. Man kann bei Problemen die Reaktorflüssigkeit in unterirdische Behälter ablassen. Das Salz kühlt ab und erstarrt, die Kettenreaktion endet. Sollte jemand so ein Kraftwerk in die Luft sprengen, könnte man problemlos den Kernbrennstoff, der im erstarrten Salz in der Gegend liegt, aufspüren und wiederverwenden. Eine Kernschmelze ist unmöglich. Da Thorium etwa gleichmäßig über die Welt verteilt ist, gäbe es außerdem keine Monopolstellungen von einzelnen Staaten. Angeblich erforscht China diese Technologie, die anderen Länder, die keine Atomwaffen herstellen möchten, geben ihr Geld lieber für unsinnige Subventionierungen von "alten" Technologien aus. Warum geht niemand die wirklichen Probleme an, wie zum Beispiel Überbevölkerung und soziale Ungerechtigkeit? Als ich zur Grundschule ging, lebten keine 2 Milliarden Menschen auf der Welt, jetzt rechnet man schon vor, dass es in ein paar Jahren 10 Milliarden sind! Vor einigen Jahrzehnten gab es Versuche mit Ratten (Ich persönlich lehne Tierversuche jedweder Art ab), man simulierte praktisch eine Überbevölkerung. Sie bekamen genug zu fressen, nur ihr Lebensraum war begrenzt. In kürzester Zeit fielen die eigentlich sozialen Tiere über einander her. Merken Sie was? Durch die Nachrichtenübermittlung in Echtzeit mag sich die Sichtweise vermutlich verzerren (Kriege, Katastrophen, Wetterkapriolen), aber die Tendenz zu mehr Aggressivität scheint doch zu wachsen und die Menschheit ist in Bezug auf Ernährung, Bildung und finanzieller Ausstattung in keiner Weise mit dem Rattenversuch zu vergleichen. Eine unsoziale Partei, die ihre vermeintliche Kompetenz auf (milde ausgedrückt) Unwahrheiten gründet, brauchen wir nicht. Wenn Ihre Äußerungen stimmen, dann wäre der (angebliche) Klimawandel die Verschwörung. Natürlich gibt es intelligentes Leben auf der Erde, nur das Niveau ist sehr sehr niedrig.

Am Sonntag, 25. Juni 2017 schrieb Peter M. Blees

Lieber Herr Meier-Münnich, Sie glauben was Sie wollen oder Ihnen eingeredet wird, bloß nichts überprüfen. Damit wird jede Diskussion abgewürgt. Hätten Sie bereits meine anderen Artikel zum vermeintlichen Klimawandel gelesen, könnten Sie vielleicht meinen Unglauben diesbezüglich respektieren. Wir schrammen gerade mit unseren Höchsttemperaturen an denen vom Ende des 19. Jahrhunderts. Das habe ich vom Deutschen Wetterdienst, aber der ist sicher unglaubwürdig, weil er Ihnen nicht ins Konzept passt. Auf diesem Niveau macht eine weitere Diskussion keinen Sinn. Wer an der Regierung war, als Hartz-IV eingeführt und der Spitzensteuersatz gesenkt wurde, ist für mich unsozial und nicht der Retter des deutschen Arbeitsmarktes! Das gilt natürlich auch für alle folgenden Regierungen.

Am Sonntag, 25. Juni 2017 schrieb Andreas Meier-Münnich

Lieber Herr Blees, warum wird … „umweltfreundliche“ Elektrizität und Ähnliches angeboten? Weil es momentan nichts Besseres gibt und der Klimawandel gestoppt werden muss. Oder was ist Ihre Vermutung? Warum wird die „neue“ (bessere?) Energie zu unsozialeren Preisen verkauft? Weil im kapitalistischen System Marktgesetze gelten, die Stromlobby stark ist, unsere Politiker schwach und ängstlich und Gerichte das Übrige beitragen. Oder was vermuten Sie? Warum dürfen sich Wohlhabende … bereichern? Siehe zweite Antwort. Oder woran glauben Sie? Warum tauschen wir eine Vergewaltigung der Natur gegen eine andere? Siehe erste Antwort. Was ist Ihre Theorie? Das mit der „besseren“ Atomkraft habe ich vom Fernsehsender „arte“. … Das ist wirklich hochinteressant! Ich meine es ernst! Warum geht niemand die wirklichen Probleme an, wie zum Beispiel Überbevölkerung und soziale Ungerechtigkeit? Weil Großkonzerne, teils mit Kapital ausgestattet, welches höher ist als so mancher Staatshaushalt, aber nicht demokratisch kontrolliert, die Welt faktisch regiert und deren Motivation naturgemäß der maximale Profit ist. Zum „Rattenversuch“: Wenn ich im TV sehe wie es im öffentlichen Nahverkehr zu den Stoßzeiten in Tokio zugeht glaube ich, dass der Homo Sapiens ist in diesem Punkt recht stressresistent ist. Eine unsoziale Partei, … brauchen wir nicht. Sie meinen vermutlich die GRÜNEN. Man kann ihnen einiges vorwerfen. Dass sie unsozial ist, bestimmt nicht. Ich bin inzwischen 66. Als wir 1980 an den Start gingen, waren unsere Forderungen exklusiv. „Diesmal wählen wir uns selbst“, war unser Slogan. Inzwischen sind sie Mainstream. Mission erfüllt.

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