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Fried(en)liebend

Es gab eine Zeit, wo wir davon ausgehen konnte, dass als links eingestufte Kräfte eher friedensfreundlich waren und als rechts eingestufte Kräfte eher zu Kriegsführung neigten. Die ist längst vorbei, möglicherweise nicht erst, seitdem die Grünen für den Einmarsch in Afghanistan stimmten. Mittlerweile ist es fast schon umgekehrt: Linke Gewalt ist ereignismäßig und beteiligungszahlenmäßig um ein Vielfaches intensiver als rechte Gewalt. Die Polizei weiß davon ein Lied zu singen. Aber so einfach kann man auch nicht sagen, dass sich das Verhältnis umgekehrt habe - die ganze Sachlage ist wie immer viel komplexer. Was aktuell in der Medienlandschaft ein wirklich guter Gradmesser ist, welchen Medien wir als friedliebende Menschen tendenziell eher vertrauen können, ist eher: ist das entsprechende Medium NATO konform oder nicht. Auf der Seite https://swisspropaganda.files.wordpress.com/2017/04/medien-navigator-2017-tk.png gibt es eine übersichtliche Grafik, wie es aus dieser Sicht um die Medienlandschaft bestellt ist und der didaktisch empfehlenswerte schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser erklärt in seinem Video Propaganda der USA/Propaganda in den Medien https://www.youtube.com/watch?v=LFxyrfDOvto bei Stunde 1:11, warum die Einstufung von rechts/links, was die Liebe zum Frieden angeht, überholt ist.

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