Beitrag lesen

Alles Schwindel XVIII

3053

Ein paar aktuelle Fakten zum „Klimawandel durch CO2“ vorweg. Der März 2017 war 0,2 Grad wärmer als der März 1881. Der April 2017 war 1,4 Grad kälter als der vorangegangene März, das ist auch zu erwarten, wenn die Tage länger werden und die Sonne höher steigt! Dieser April war sogar 1,2 Grad kälter als die Märzmonate 1881 und 1938. Das sind klare Zeichen einer Klimaveränderung! Das Einzige was die „Klimamanipulierer“ beweisen können, ist, dass die 30 (absichtlich ausgesuchten) Jahre 1961 bis 1990 kälter waren als die Zeit davor und danach. Alles andere ist ideologische Meinungsmache, um die Autofahrer zu verunsichern, die „kleinen Leute“ zu schröpfen und leichter Entwicklungshilfe verteilen zu können, die ja bekanntlich zum großen Teil in dunklen Kanälen versickert. Nun zum eigentlichen Thema. Es wird gern erzählt, dass der Permafrost in den Alpen zurückgeht und es deshalb demnächst zu gewaltigen Bergstürzen kommen wird. Dazu habe ich ein paar Anekdoten aus meiner eigenen Erfahrung parat. Im Sommer 1964 fuhren meine Eltern und ich das erste Mal nach Österreich in den Urlaub. Wir gelangten von Mittersill im Salzachtal in das Felbertal hinein. Damals war die Talstraße noch hauptsächlich mit Lehm-Schotter belegt, wie wir es später in Skandinavien wiederfanden. Sie war einspurig, schlängelte sich das Tal hinauf und es gab gelegentlich Verbreiterungen, sogenannte Ausweichen, wo man Gegenverkehr passieren konnte. Wie es heute noch in Gebirgen üblich ist, hatte das bergauffahrende Fahrzeug Vorfahrt. Verstreut lagen ein paar Bauernhöfe in dem etwa 12 km langen Tal, der Verkehr hielt sich also in Grenzen. Auf knapp halber Länge teilt es sich, der östlich Zipfel wird Ammertal genannt, heute verläuft dadurch die Felbertauernstraße bis zum Bergdurchbruch Felbertauerntunnel. Das westliche Tal wird etwas schmaler und der Fahrweg reicht bis zum Hintersee auf 1300 Höhenmeter. Der übrigens 1495 durch einen gewaltigen Bergsturz nach einem schweren Erdbeben entstanden ist. Auch wenn die wackelnde Erde der Auslöser war, nur loses Material kann abstürzen. Wir mieteten uns im Tauernhausspital auf 1200 Höhenmeter ein. Gasthaus, Pension und Bauernhof betrieb man nur ein paar Monate im Sommerhalbjahr, die übrige Zeit lebte man mit den Kühen in Mittersill am Talausgang. Das Tauernhausspital wurde 1598 erbaut, weil es durch das Felbertal über den sogenannten Felbertauern einen regen (zeitweise Grenz-) Verkehr gab. Arbeitsuchende Menschen, Händler mit Vieh oder anderen Waren überquerten hier den Alpenhauptkamm. Einige von ihnen sind auch umgekommen, meist ermatteten sie in unerwarteten Schneemassen und erfroren anschließend. Zurück zum Tauernhausspital, der Viehstall war neu errichtet worden, weil eine Lawine den alten weggerissen hatte. Die Schneemassen reichten dabei bis an die Rückseite des Haupthauses. Der Felberbach speiste ein kleines Kraftwerk, das die Pension mit Strom versorgte, hauptsächlich für die Beleuchtung. In der Küche standen mehrere große Holzherde zum Kochen, Backen und Braten. Der Hintersee war Ausflugsziel an den Wochenenden und die Menschen wurden im Gasthaus mit Speis und Trank versorgt. Im Sommer 1965 machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal begleiteten uns der Bruder meiner Mutter, seine Frau und ihre zwei Kinder in einem zweiten Auto. Wir erkannten das Tal im unteren Bereich nicht wieder. Es war total verwüstet. Der Felberbach hatte mit Hochwasser ganze Arbeit geleistet. Mindestens einmal mussten wir den Bach an einer seichten Stelle direkt durchfahren. Von den Seitenhängen waren mehrere Muren abgegangen und hatten Weiden verschüttet. Oben am Tauernhaus waren die Schäden geringer, aber das Kraftwerk war zerstört. An einem Tag stiegen wir auf den Bergkamm, der zwischen Felber- und Ammertal verläuft, um Edelweiß zu suchen und zu pflücken. Damals war pro Person eine Blüte erlaubt. Während wir oben noch suchten, ging in einer Bachrinne am gegenüberliegenden Hang eine Gerölllawine ins Ammertal ab. Die nächsten Jahre geschah nicht gravierendes. 1970, ich war zum 1. Juli von der Bundeswehr eingeladen worden, reisten wir im Juni für ein paar Tage wieder nach Österreich in „unser“ Tal. Unter anderem bestieg ich mit meinem Vater den Tauerkogel, darum geht es aber nicht. Wir unternahmen auch eine Fahrt über die Glocknerhochalpenstraße. Sie überquert mit vielen Serpentinen und schönen Aussichten den Alpenhauptkamm. Unterwegs gibt es einen Abzweig Richtung Großglockner. In einem etwas erweiterten Tal wartete man damals auf einem mehrspurigen Parkplatz, bis man weiter fahren durfte. Die Parkplätze direkt gegenüber vom höchsten Berg Österreichs waren begrenzt. Es durften nur so viele Fahrzeuge ganz hinauf, wie das Parkhaus aufnehmen konnte. Erst wenn wieder Autos herabkamen, ließ man die gleiche Anzahl bergauf. Die Pasterze, der Gletscher im Tal zwischen dem Glocknermassiv und den Parkgelegenheiten war übrigens schon in den 60er Jahren auf dem Rückzug und das bei erheblich weniger Kohlendioxid in der Atmosphäre als heute. Also begann der Rückzug der Gletscher schon vor dem Waldsterben! Wir hatten etwas Pech. Eine Steinlawine hatte die Straße nach ganz oben unpassierbar gemacht. Sie sehen, selbst wenn man nur gelegentlich ein Gebirge bereist, kann man von Bergstürzen erzählen. Das gehört nun einmal dazu. Steine verwittern und werden von Sonne, Regen und Frost bearbeitet. Es bröckelt dort so vor sich hin. Heute wird die natürliche Veränderung der Gebirge zum „Klimawandelproblem“ hochstilisiert. Oft ist der Mensch direkt schuld, weil er sich ungezügelt vermehrt und/oder Bergwälder abholzt. Gern werden auch Schneepisten für die „Reichen und Schönen“ angelegt, was der Natur nur zum Nachteil gereicht. Mit dem Klimawandel kann man alles oder nichts erklären, siehe oben, Hauptsache man glaubt daran, wie an Schutzengel, Götter oder deutsche Sozialpolitik.

Zurück zur Übersicht

Schreiben Sie einen Kommentar