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Saiten auf Tour

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Das vergangene Jahr haben die Mitglieder des Vereins Saitenwind genutzt, um fleißig Spenden für den geplanten Kauf von Instrumenten zu sammeln. Zwei Mandolinen und eine Gitarre sollen für den Verein erworben werden. Diese Instrumente sollen für die Jugendarbeit verwendet werden. Zahlreiche Unterstützer und Förderer haben sich an der Sammelaktion bereits beteiligt, so dass der Verein zuversichtlich ist, auch die restlichen Beträge noch zu erhalten. Neben verschiedenen Privatpersonen sei an dieser Stelle ein großer Dank an die Stadt Schneverdingen, die Jungunternehmer Schneverdingen, den Lions-Club, Sparkasse Soltau, Volksbank Lüneburger Heide und die Stiftung Kinder seid Kinder aus Soltau ausgesprochen. Ende März war es nun soweit und das erste Instrument – eine Gitarre – konnte bei den Instrumentenbauern Margarete Brunswicker-Apelt und Christian Apelt in Frankfurt am Main in Empfang genommen werden. Gemeinsam mit zwei SaitenFreunden hatten sich die Vorstandsmitglieder Antje und Joachim Wielert auf den Weg dorthin gemacht. Begeistert konnten sie das aus einem Palisander-Korpus und einer Fichten-Decke bestehende Instrument anspielen und seinen klaren Klang auf sich wirken lassen. Darüber hinaus ist es für einen Musiker immer wieder spannend, die Werkstatt eines Instrumentenbauers zu besuchen und dort über Holzarten und Klangvarianten zu philosophieren. So wurde von den Instrumentenbauern auch erklärt, dass neben den bereits benannten Holzarten einzelne Instrumententeile aus Ebenholz, Rosenholz und gar Knochenbestandteilen hergestellt wurden. Zurück in Schneverdingen, wurde das Instrument den Vereinsmitgliedern vorgestellt und in den Bestand aufgenommen. Beim nächsten Konzert des Vereins, am 9. Juni 2017, und beim kurze Zeit später stattfindenden „Kindertag Abenteuerland“ der Stadt Schneverdingen wird das Instrument erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nun biegt der Verein mit seinem Projekt auf die Zielgerade ein. Zum Jahresende werden die zwei Mandolinen fertiggestellt sein. Die Reise, um die Instrumente in Empfang zu nehmen, wird dann in den vogtländischen Musikwinkel gehen.

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