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Debattenforum - Zuzug - vor allem Chancen?

Zwei „Experten“ haben in der BZ vom 11.3. völlig entgegengesetzte Ansichten über den Sinn oder Erfolg der kriegsbedingten „Zuwanderung“ aus einem völlig fremden Kulturkreis. Es hat sich in den zertrümmerten Wohngebieten des Orients bis ins letzte Dorf herumgesprochen, daß in „Allemannia“ immer noch fast alle Türen weit geöffnet sind, wenn das Zauberwort „Asyl“ genannt wird. Von den Müttern und Vätern des Grundgesetzes war ein solcher Ansturm von Menschen nicht einkalkuliert worden. Die Leute wollen ja auch nicht zwangsweise auf verschiedene Staaten der EU verteilt werden, weil eben Deutschland das Land ist, in dem nicht nur sonntags Milch und Honig fließt, sondern täglich. Und zwar in Form von nahezu unbegrenzten Sozialleistungen. Wenn es sich nicht gerade um Falschmeldungen handelt, dann können sich diverse Führungsleute der Grünen durchaus vorstellen, daß sich noch wesentlich mehr „Scharia-Hörige“ hierher auf den Weg machen, wegen der Vielfalt und Bereicherung. Man könnte direkt den Eindruck gewinnen, daß kaum eine ernsthafte Absicht dazu besteht, die Unruhen im Orient zu beenden und keine Waffensysteme mehr zu liefern. Statt sich mit den Haupt-Akteuren um einen wirklichen Frieden zu bemühen, wird sich weiterhin mit Sanktionen beschäftigt, die sämtliche Gespräche unmöglich machen. Mit Rußland haben wir vermutlich einen Gesprächspartner, der doch etwas kalkulierbarer ist, als Donald, der Amerikaner. Wie leicht rutscht diesem Mann irgendwann der Finger von einem Knopf auf den entscheidend anderen? Dann dürfte es wirklich gleichgültig sein, ob das nur ein Versehen war oder Hysterie eines „Auserwählten“. Wenn es also nur um das Auffüllen von Menschen geht, die den Ureinwohner-Rückgang ausgleichen sollen, sind die Unruhen im Nahen Osten ja in Ordnung. Mit diesen Menschen kommen aber auch viele Gewohnheiten, Traditionen und sehr bedenkliche Angewohnheiten mit nach Mitteleuropa, die absolut nicht in eine europäische Kultur passen. Solange eine Glaubensgemeinschaft ihren „Glauben“ als unkritisierbar und die „göttliche“ Scharia über demokratische Spielregeln stellt, kann eigentlich von wirklichen Chancen für ein friedliches Zusammenleben nur geträumt werden. Wenn sich die Zugereisten hier wirklich einfügen wollen, sollten sie über lang oder besser kurz einen großen Teil ihrer mittelalterlichen Religionsansichten renovieren, damit man nicht immer öfter von Schleiern und sonstigen mittelalterlichen Vermummungen verängstigt wird. Religionsfreiheit heiß ja im Prinzip und wörtlich: Frei von Religion. Und was „Religion“ vor gar nicht langer Zeit angerichtet hat, muß sich wirklich nicht wiederholen. Da hilft nur Bildung und normales Sozialverhalten. Der Zuzug bedeutet auch zunehmende Spannungen.

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