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Ein Fall für die Justiz?

Bundesagentur für Zwangsprostitution (?) Prostituieren bedeutet auch sich für Geld anbieten, käuflich sein, sich verkaufen und in den Dienst eines niedrigen Zwecks stellen und sich dadurch herabwürdigen, sich hergeben für etwas. 1. Ich habe nicht den Eindruck, daß Leiharbeitskräfte etwas anderes, als das o.g. machen. Leiharbeitsunternehmen, halten die Leiharbeitskräfte in wirtschaftlicher Abhängigkeit. 2. Es ist vom Leiharbeitsunternehmen nicht gewollt, daß Leiharbeitskräfte in Zukunft beim Entleihbetrieb, als Arbeitgeber, verbleiben können. Diese Abhängigkeit, in der die Leiharbeitskraft unfreiwillig gehalten wird, beschreibt der §180a StGB, auch wenn die auszuführende Tätigkeit beim Zeitarbeitsunternehmen durch die Leiharbeitskraft jetzt nicht mit dem Geschlechtsorgan ausgeführt wird. 3. Da - darüber hinaus, daß Jobcenter Erwerbslose per Stellenvermittlungsvorschlag mit sogenannter Rechtsfolgenbelehrung zur Leiharbeitsfirma schickt, liegt zusätzlich noch der Zwang vor, sich für Geld anzubieten (für den Dienst eines niedrigen Zwecks und sich dadurch herabzuwürdigen). Unfreiwilliges sich selbst für Geld anbieten beschreibt ja gerade die Zwangsprostitution nach § 181a StGB. Denn jetzt macht sich nicht mehr nur allein die Zeitarbeitsfirma durch das von ihr selbst mutwillig herbeigeführte Abhängigkeitsverhältnis schuldig und auch strafbar, sondern darüber hinaus noch das Jobcenter, welches den Erwerbslosen mit der Rechtsfolgenbelehrung im Stellenvermittlungsvorschlag den Entzug der Lebensgrundlage ankündigt, wenn der Erwerbslose sich nicht bei der Zeitarbeitsfirma gegen Geld anbietet. 4. Der Erwerbslose handelt also nicht freiwillig, sondern unter Zwang des Jobcenters und damit erfüllt das Jobcenter den Straftatbestand der Zuhälterei, auch wenn die Leiharbeitskraft die auszuführende Tätigkeit beim Zeitarbeitsunternehmen jetzt nicht mit dem Geschlechtsorgan ausführt. Ist daher nicht die Agentur, welche ihre Erwerbslosen, ironischerweise und tragischerweise, auch noch als Kunden bezeichnet, eine Firma, die eher den Namen Bundesagentur für Zwangsprostitution ( u. Zuhälterei) verdient hätte?

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2 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Mittwoch, 15. März 2017 schrieb Willi Riebesehl

Hallo Flumanschu. danke für Deinen Kommentar. Natürlich, das Thema H 4 ist erheblich umfangreicher. Allerdings habe ich, wenn auch nicht allumfassend, bereits früher hier schon mal dazu einen Beitrag gesetzt. Mit langen Texten hatte ich mir hier aber schon mal eine "Abmahnung" eingefangen. Zugegeben, lange Texte sind manchmal gründlicher informierend, sind aber für die Leser hier zu ermüdend, weil das Interesse in der Regel eher oberflächlich ist. Was die Druckversion der OS angeht, ist das mit systemkritischen Beiträgen so eine Sache für sich. Die Palette für Begründungen, einen Text, selbst in passender Länge, nicht zu bringen, ist sehr ergiebig. Wenngleich auch es durchaus vorkommen kann, daß die Redaktion – in meiner Wahrnehmung, durchaus schon mal an die Grenze dessen geht, was in den sogenannten „Meinungsmedien“ eher selten zu finden ist.

Am Mittwoch, 15. März 2017 schrieb Fumanschu

Moin Willi, schade das Dein Artikel nicht in der Druckversion der Offenen Stimme zu finden ist. Pink Floyd und die laufende Nase ist natürlich wichtiger als das erwiesenermaßen kriminelle Verhalten der deutschen Staatszuhälter. Ich finde deinen Artikel super, nur fehlt da noch ne Menge. Zum Beispiel das H4 eine Obdachlosenmaschine ist oder das andauernd geltendes Recht gebrochen wird oder das Menschen die Ihre Recht wahrnehmen die Krankenversicherung gestrichen wird oder das Menschen die auf 0 gekürzt wurden sogar Lebensmittelgutscheine verweigert werden oder oder oder ....

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