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Wieder Zensur in Deutschland

Die öffentliche Meinung in Deutschland droht dem Establishment zu entgleiten. Es reicht nicht mehr, Themen einfach wegzulassen, einseitig zu berichten, Unliebsames mit den Begriffen „Antisemit“, „Rechter“ oder „Verschwörungstheoretiker“ zu verbannen oder Nudging zu betreiben. Um die Kontrolle wieder herzustellen, wird eine Zensur erneut in Deutschland eingeführt. Dafür wird eine weitere Kampagne gestartet, in der dem einfachen Volk eine Zensur schmackhaft gemacht werden soll. Auch in der Böhme Zeitung kommen jetzt regelmäßig Artikel, in denen ein Verbot von „FakeNews“ vorbereitet werden oder an dem positiven Image von der Organisation „Corrective“ gearbeitet wird. Anhand des Interviews „Klassische Medien als Anker der Glaubwürdigkeit“ vom Samstag den 18.Februar 2017 Herrn Prof. Dr. Lutz Frühbrodt möchte ich einen Puzzlestein der Zensur-Kampagne in Deutschland beleuchten. Um jeden Leser klar zu machen, was „FakeNews“ sind, beginnt das Interview mit der Frage, was die „dreisteste Falschnachricht“ war, die Herrn Frühbrodt je untergekommen ist. Mir fiel sofort die Lüge von den Massenvernichtungswaffen im Irak ein, mit der ein Krieg begonnen wurde, und die bis heute Menschen tötet. Mir fielen noch viele andere Lügen ein, mit denen das Töten von Menschen gerechtfertigt wurde. Aber an offizielle Lügen soll der Leser nicht denken, sondern Herr Frühbrodt stellt fest, dass Donald Trumps Lager im Wahlkampf gelogen hat. Das ist doch ein qualitativer Unterschied, es ist schlimmer Menschen zu töten als sie im Wahlkampf anzulügen. Schon dieses eine Beispiel zeigt, dass es Herrn Frühbrodt nicht um das Verbot von Lügen geht, sondern um die Deutungshoheit, was verbotswürdige Lügen überhaupt sind. In der Mitte des Interviews wird dann der Leser auf die Zensur vorbereitet: „Ohne jeden Zweifel verlangt die neue Medienwelt mehr Medienkompetenz von ihren Nutzern ab.[...] Aber man darf die Nutzer dabei auch nicht alleine lassen.“ Er sagt also ganz offen, dass die Bevölkerung, also wir, an die Hand genommen werden müssen, weil wir viel zu dumm wären, uns in der ach so komplizierten Welt zurechtzufinden. Das ist das glatte Gegenteil von dem, was in der Aufklärung gefordert wurde, dass jeder selber denken solle. Begleitetes Denken passt weder zu einer Demokratie noch zur Aufklärung. Das Zitat von Herrn Frühbrodt geht aber noch weiter: „Deshalb ist es völlig richtig, dass die Bundesregierung auf die Betreiber der Netzwerke politischen Druck ausübt. Das hat dazu geführt, dass zum Beispiel das unabhängige Redaktionsnetzwerk „Corrective“ nun für Facebook prüft, was auf dessen Seite an Fake News herumgeistert.“ Er sagt also klipp und klar, dass eine private Organisationen eine Zensur bei Facebook durchführt. Es gibt keine Kontrolle durch den Bürger. Der frontale Angriff auf die Meinungsfreiheit von Herrn Herr Frühbrodt endet mit: „Das kann aber nur ein erster Schritt sein, die sozialen Netztwerke müssten systematisch und vollumfänglich auf Fake News geprüft werden.“ Er fordert also, dass jede Aktivität im Internet geprüft werden muss. Wo bleibt da das Recht auf freie Meinungsäußerung? Wenn alle Macht vom Volke ausgeht, darf niemand bestimmen, was das Volk ließt. NIEMAND! Wir das Volk werden schon die richtigen Schlüsse ziehen. Wir dürfen uns nicht vorschreiben lassen, was wir lesen dürfen. Wir können selbst entscheiden, was rechts, was faschistisch, was rassistisch, was antisemitisch, was antidemokratisch und was einfach falsch ist. Als Demokraten müssen wir es sogar.

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1 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Dienstag, 07. März 2017 schrieb Willi Riebesehl

Danke Q, "Brot & Spiele" genügen längst nicht mehr, dies scheinen die "Verteidiger der "linken" Meinungshoheit" endlich begriffen zu haben. Nun geht es darum, den Anfängen zu wehren und besinnen sich auf die alte zionistische Finte: "Haltet den Dieb, ruft der Dieb". Ist das nun ein Zeichen dafür, daß jene auf gutem Weg zur der Erkenntnis sind, selbst die Ursache für das Wachsen rechter Gruppierungen zu sein?

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