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Ken Jebsen

Am 10.Februar erschien in der Böhme Zeitung ein Artikel vom "Recherchezentrum" Correctiv über KenFM. Wie immer wird behauptet er sei Antisemit. Dann wird ihm die Nähe zur AfD angedichtet und seine Gäste werden pauschal als Menschen "die sich bei RT-Deutsch, im Compact-Magazin und beim Kopp-Verlag die Klinke in die Hand geben", abgewertet. Der letzte Vorwurf ist für jeden selber sehr leicht zu überprüfen. Die Liste der Gesprächspartner ist gut zu finden. Der letzte bekannte Gast war Rita Süssmuth. Dann gibt es ja den merkwürdigen Versuch Menschen, die zu Frieden aufrufen, mit der AfD und Nazis zu verbinden. Das läuft unter dem Begriff Querfront. Ken Jebsen hat sehr genau nachgezeichnet, dass es Gemeinsamkeiten bei der Erkenntniss der Probleme gibt, aber sehr große Unterschiede bei dem Umgang mit den Problemen. Der letzte Vorwurf er sein Antisemit hat nichts mit der Realität zu tun. Das als Beleg angeführte Zitat von einem Zitat hat Ken Jebsen schon sehr oft besprochen. Er sagte u.a. dazu, das er einen Fehler gemacht habe. Aber jeder kann selbst sehen, wie er den Holocaust und die gesamte NS-Zeit bespricht. Wir sind sehr stolz auf unsere Aufklärung und nicht selten werfen wir den Menschen im nahen Osten vor, keine Aufklärung gehabt zu haben. Wenn man die Aufklärung ernst nimmt, muss man selber nachdenken und sich selber ein Bild machen. Zum Glück ist man nicht alleine, die Sendungen erreichen häufig über 100000 Aufrufe, einige sogar über 200000 und darüber hinaus. Für sehr lange Interviews, die teilweise meherer Stunden dauern, ist das sehr beachtlich. Diese Zahlen sind vergleichbar zu den Abonnements des Focus. Der Sender KenFM ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Medienlandschaft. Wie schön wäre es, dass die althergebrachten Medien die Inhalte von KenFM aufnehmen würden, anstatt den ganzen Sender in eine rechte Spinner-Verschwörungsecke zu stellen. Glaubt denn wirklich jemand, dass wir die Probleme unserer Zeit lösen können, wenn wir nicht miteinander sprechen? Nachtrag: Der Artikel hat die Böhme-Zeitung anscheinend sehr unkritisch vom "Recherchezentrum" Correctiv übernommen. Die dort arbeitenden Journalisten sind nicht in der Lage herauszufinden, wer der gewählte Präsident der USA ist. Ich empfehle der Böhme-Zeitung sehr stark, noch genauer zu prüfen, woher man Artikel übernimmt. http://meedia.de/2016/11/09/peinliche-letter-panne-wie-correctiv-hillary-clinton-voreilig-als-praesidentin-feierte/

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3 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Mittwoch, 22. Februar 2017 schrieb Q

Nun ja, die Möglichkeit gibt es durchaus. Es wäre nicht die erste Kommentarfunktion, die ausgeschaltet wird. Aber der Verlag könnte auch einfach nur meine Beiträge nicht drucken oder sie kürzen usw. Aber vielleicht sitzen im Verlag auch Menschen, die Kritik ertragen können? Oder es sitzen dort sehr weltoffene Menschen, die schon mal was von Meinungspluralität gehört haben und deswegen keine Anstellung bei einer großen Zeitung bekommen haben? Wer weiß. Ich glaube jedenfalls nicht, dass meine Beiträge so gut sind, das sie verboten werden müssten oder gar die Institution "Offene Stimme" in Mittwoch aktuell gefährden.

Am Mittwoch, 22. Februar 2017 schrieb Fumanschu

Ich finde es super das die "Offen Stimme" in Mittwoch aktuell erscheint. Deshalb wäre ich vorsichtig mit Kritik an der Böhme Zeitung,schließlich gehört Mittwoch aktuell zur Böhme Zeitung und somit zum Mundschenk Verlag der sich über diese Kritik sicher nicht freuen wird. Nicht das auf einmal keine "Offene Stimme" mehr zu hören ist. Ein Schelm wer böses dabei denkt ;-)

Am Mittwoch, 22. Februar 2017 schrieb Fumanschu

Ja ich muss zugeben das mein Kommentar nicht wirklich fair ist. Bis auf den ersten Satz. Etwas Dankbarkeit für das Bereitstellen der offenen Stimme durch den Verlag ist angebracht, meckern kann man ja falls etwas passiert.

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