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Verpaßte Integration

In der BZ vom 23.1. wird berichtet, der „Muslimvertrag“ liege nun auf Eis. – Nun denn – brauchen denn die in der BRD lebenden Muslime vor allem religiös motivierte Verträge, damit sie sich an die hier normalen Lebensgewohnheiten gewöhnen? Unsere Statistikämter weisen seit einiger Zeit auf die abnehmende Bereitschaft zum Kinder Erzeugen hin. Die Bevölkerung wird älter, heißt es. Dabei ist wohl gemeint, der Anteil der Älteren nimmt zu, weil der Anteil der Jüngeren langsam, dafür aber stetig abnimmt. Wie die Alten und ganz Alten älter werden und unter welchen Umständen, kann man in den eigenen Familien und auch in den „Senioren-Residenzen“ erleben, so man sich denn dafür irgendwann interessiert. Man kann sich also darauf einstellen, daß über kurz oder lang kaum noch blonde Haare zu sehen sind – es sei denn, man tönt oder färbt seine Haupt- oder sonstige Behaarung. Manche aus der rechten Ecke leben in den Grenzen von anno dazumal, weil der zweiplusvier-Vertrag kein Friedensvertrag sei. Sie bauen ihre Behausungen zu Festungen um und lehnen Zahlungen und andere Annehmlichkeiten der BRD-Behörden aus Gründen der Konsequenz rigoros ab. Und so kommt die schwindende Ur-Einwohner-Bevölkerung mit dem brennenden Orient zu einer Einheit zusammen. Wie aber ist die logische Folge, warum geht die Geburtenzahl nicht nur in unserer Republik zurück? An der Lust kann und wird es wohl kaum liegen, denn nicht nur das Netz ist voll von anregenden Darbietungen, sondern auch die Titelseiten der Regenbogenpresse und auch der BLÖD-Zeitung sorgen für die entsprechende Bildung. Liegt es an der Pille davor oder danach? Oder wird sich die kraftzehrende Beschäftigung über das reichliche Bildmaterial ins Gehirn geholt? Kann es sein, daß der Anteil der erschöpften und müden Zeitgenossen und -innen stetig zunimmt? Vielleicht liegt es ja auch an der fehlenden Planungssicherheit, weil es „den Deutschen“ noch nie so gut ging wie heute und wir eine hochgelobte „Vollbeschäftigung“ haben, von der allerdings immer weniger Menschen leben können, geschweige denn, für ihren „Lebensabend“ privat vorsorgen können. Da kommen die Zugereisten aus dem muslimischen Orient gerade zur rechten Zeit, weil sie nicht nur den Bevölkerungsrückgang etwas ausgleichen, sondern auch für den halben Lohn eines Ureinwohners beschäftigt werden können. Womit wir wieder bei den muslimischen Mitbürgern sind. – Wozu müssen diese ausgerechnet Verträge für eine Menge Sonderrechte haben, wo doch die „Integration“ von staatswegen tagtäglich propagiert wird? Man könnte fast auf den Gedanken kommen, ein großer Teil dieser Menschen kommt ausgerechnet nach Deutschland, weil die Spielregeln und Grundgesetze seinerzeit etwas zu sehr großzügig formuliert wurden. Der sogenannte „Westen“ hat den mittleren Osten jahrelang mit Waffentechnik und modernsten Dingen beliefert, was hier und in den USA für guten Profit sorgte. Zwei Türme in New York wurden von irgendjemand in Schutt und Asche gelegt, daraufhin in Afghanistan und im Irak die Lunten angelegt – mit den Folgen, daß der Orient bis heute in hellen Flammen steht. Man kann wirklich sehr geteilter Meinung über Donald Trump sein. Abgesehen davon, daß die Republikaner unserer CDU – also einer rechten, konservativen Gesinnung nachhängen, kann es doch auch wieder etwas beruhigend sein, daß Donald eine Twitterfreundschaft mit Wladimir pflegt und die Spannungen zu Rußland wieder normal und sanktionslos werden. Wir machen sehr gute Geschäfte mit Saudi-Arabien, und da sollte es doch möglich sein, ebensolche Beziehungen nach Osten wieder aufzubauen. Oder meinen unsere NATO-Strategen etwa, Herr Putin wird sich vor Angst in die Hose machen, wenn „Amerika“ oder die NATO ein paar kaputte GPS-gesteuerte Panzer in Polen in Stellung bringen? Das kann mit der Börse viel einfacher erfolgen. Allerdings kann man von der Grünen-Spitze den Eindruck gewinnen, sie gebe erst Ruhe, wenn der ganze muslimische Orient nach hier umgezogen ist – aber das muß nicht unbedingt mit religösen Sonderrechten vor sich gehen, wenn man sich wirklich in eine Gesellschaft einfügen will. Sonst könnte man ja da bleiben, wo man herkommt. Schleier mit Sehschlitzen könnte man ja unterwegs gegen etwas Eßbares eintauschen, statt sich demonstrativ und beängstigend als Fremdkörper zu geben, der auf Dauer nicht in die neue Heimat gehört. Nichts birgt mehr Gefahren und Unheil als religiöser Wahn und „Erscheinungen“. Und ob der „Islam“ eine friedliche Gebrauchsanweisung ist oder nicht, kann man in den entsprechenden Übersetzungen nachlesen.

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1 Kommentare zu diesem Beitrag

Am Montag, 23. Januar 2017 schrieb fentje

Kleine Korrektur: Drei Gebäude des WTC in New York wurden am 11.9.2001 in Schutt und Asche gelegt. Aber es waren auch nur 47 Stockwerke, die da in die Knie gingen; mußte im offiziellen Report nicht erwähnt werden. Und was offiziell nicht erwähnt wird, braucht niemand zu wissen.

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